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Zehntausenden Bausparern droht auch im Jahr 2017 die Kündigung durch ihre Bausparkasse

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Auch im Jahr 2017 wollen die Bausparkassen an ihrer Kündigungspraxis festhalten und sich erneut von zehntausenden Altverträgen durch Kündigung entledigen. Da diese Altverträge den Bausparern noch Zinsen von rund 3 % einbringen, verzichten viele Kunden auf den Darlehensabruf.

Dieser Zinszahlung wollen die Bausparkassen durch Kündigung entgehen, was sie schon in den Jahren 2015 (200.000 Kündigungen) und 2016 (60.000 Kündigungen) eindrucksvoll bewiesen haben.

Gekündigt werden Verträge, die seit mehr als zehn Jahren zuteilungsreif sind, aber noch nicht voll bespart wurden. In den Kündigungsschreiben berufen sich die Bausparkassen dabei auf die Vorschrift des § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB aus dem allgemeinen Darlehensrecht. Ob diese Norm aber auch für Bausparverträge gilt, ist umstritten. Zuletzt hatten die Oberlandesgerichte Stuttgart, Bamberg und Karlsruhe eine Anwendung auf den Bausparvertrag abgelehnt.

Rechtsklarheit wird in diesem Jahr endlich eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) bringen. Am 21.02.2017 wird das Gericht in dieser Sache eine Grundsatzentscheidung treffen.

Seit Beginn der Kündigungen durch die Bausparkassen setzt sich die Kanzlei Kraul, v. Drathen für die Interessen der Bausparer ein. Dabei vertreten wir unsere Mandanten bundesweit gegen alle Bausparkassen. Wenn auch Sie gegen Ihre Kündigung vorgehen wollen, können Sie sich bei uns über alle notwendigen Schritte informieren. Sprechen Sie uns einfach an.

Unser Engagement für Bausparer haben wir durch einen Aufsatz in der Fachpresse sowie ein spezielles Rechtsprodukt für unsere Mandanten dokumentiert. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Landingpage.


Rechtstipp vom 03.01.2017
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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