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Zum familienrechtlichen Wechselmodell

aus dem Rechtsgebiet Familienrecht

Ausgangspunkt

Immer häufiger möchten getrennt lebende Eltern, dass ihre Kinder nicht nur bei einem Elternteil aufwachsen. Sie entscheiden sich in diesen Fällen für das sogenannte Wechselmodell. Das sogenannte Wechselmodell bietet beiden Elternteilen die Möglichkeit, ihre Kinder nach Trennung oder Scheidung wechselweise zu betreuen, zu versorgen und zu erziehen.

Wechselmodell

Von einem Wechselmodell oder Paritätsmodell wird gesprochen, wenn das Kind in einem bestimmten zeitlichen Raster abwechselnd bei beiden Elternteilen wohnt. In den meisten Fällen ist es die 50:50-Lösung im Sieben- oder 14-Tage-Rhythmus, die am besten realisiert werden kann, wenn die Wohnungen der Eltern nicht allzu weit voneinander entfernt sind. Das ist vor allem für Kindergarten- und schulpflichtige Kinder wichtig, damit sie ihre sozialen Kontakte und Hobbys weiter pflegen können. Bei manchen Modellen wechseln die Kinder auch täglich.

elterliche Sorge

Voraussetzung ist, dass beide Eltern auch nach Trennung und Scheidung die gemeinsame Sorge ausüben und das Aufent-haltsbestimmungsrecht gemeinsam haben.

Vereinbarung

Die Eltern sollten wichtige Regelungen über die konkrete Ausgestaltung des Wechselmodells schriftlich und verbindlich miteinander vereinbaren.

Vorteilhaft für die Praktizierung des Wechselmodells ist sicherlich eine releative Nähe der elterlichen Haushalte zueinander.

Rechtsanwalt Frank Weiland, Zella-Mehlis/Thüringen

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