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Zum Internationalen Tag der Migranten am 18.12.2018 die wichtigsten Fakten

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Zum Internationalen Tag der Migranten am 18.12.2018 die wichtigsten Fakten
Die UNO hat am 18.12.1990 die Internationale Konvention zum Schutz der Rechte aller Migranten und ihrer Familienangehörigen angenommen. Sie erklärte den 18. Dezember im Jahr 2000 zum Internationalen Tag der Migranten
Renate Held anwalt.de-Redaktion
  • Migration gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung.
  • Der UN-Migrationspakt wurde Anfang Dezember 2018 von 164 Staaten unterzeichnet.
  • 68,5 Millionen Menschen waren Ende 2017 weltweit auf der Flucht.
  • Über die Hälfte der Flüchtlinge (52 %) sind Kinder unter 18 Jahren.

Wer seine Heimat verlässt, um in eine unsichere Zukunft aufzubrechen, ist meist voller Hoffnung auf ein besseres Leben. Dies erfordert Mut aufseiten der Migranten und eine aufgeschlossene Gesellschaft in der neuen Heimat. Dabei stehen alle Beteiligten vor großen Herausforderungen.

Was ist Migration?

Das Wort Migration kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Wanderung. Als Migrant wird jemand bezeichnet, der seinen Lebensmittelpunkt dauerhaft räumlich verlegt. Wenn die Verlegung an einen Ort außerhalb des eigenen Staates stattfindet, spricht man von internationaler Migration.

Was sind die Ursachen für Migration?

Es gibt einige Gründe für Migration, z. B. hohe Arbeitslosigkeit, schlechte Bildungschancen oder persönliche Beziehungen. Außerdem sorgen politische Krisen und bewaffnete Konflikte in einigen Regionen dafür, dass Menschen aus ihrem Heimatland fliehen müssen. Ursachen für eine Flucht können aber auch die Auswirkungen des Klimawandels (Überschwemmungen, Erdrutsche oder Taifune) sowie die Angst vor politischer oder religiöser Verfolgung sein.

Warum ist der Internationale Tag der Migranten wichtig?

Der Internationale Tag der Migranten wird seit 2000 jedes Jahr am 18. Dezember gefeiert. An diesem Tag soll auf die Rechte von Migranten sowie auf die Chancen und Probleme mit der Migration aufmerksam gemacht werden. Es gibt nicht nur in politischer, sondern auch in gesellschaftlicher Sicht viel Handlungsbedarf, weil sich Migranten oft diskriminiert fühlen, Probleme mit der Integration haben und häufig von ihrer Familie isoliert leben. Daher ist es die Aufgabe jeder Gesellschaft, sich mit diesem Thema zu befassen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Weder sollten sich Migranten ausgeschlossen, noch Einheimische vor den Kopf gestoßen fühlen.

Anfang Dezember 2018 wurde bei der internationalen Konferenz in Marrakesch der UN-Migrationspakt von 164 Ländern angenommen. Dieser ist eine Absichtserklärung der Staaten, die Zuwanderung zu regulieren, gegen illegale Zuwanderung vorzugehen und die Stellung der Migranten zu verbessern. Dieser Pakt ist allerdings kein völkerrechtlicher Vertrag und entfaltet keine rechtliche Bindung.

(RHE)

Foto : ©Shutterstock.com/Monkey Business Images


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