Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Zum Welthundetag: 8-mal Recht rund um den Hund

Rechtstipp vom 10.10.2016
(16)
Rechtstipp vom 10.10.2016
(16)
Zum Welthundetag: 8-mal Recht rund um den Hund
Auch Hunde müssen sich mal ausruhen …

Hunde gehören zweifellos zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland und auf der ganzen Welt. Doch neben Hundefreunden gibt es auch Hundegegner und so landen tierische Streitigkeiten auch immer wieder vor Gericht. Zum heutigen Welttag des Hundes hat die anwalt.de-Redaktion insgesamt acht interessante Rechtstipps rund um den Hund zusammengestellt.

Unfall bei Radtour mit Hund – wer haftet?

Viele Naturliebhaber machen zusammen mit ihrem Vierbeiner regelmäßig Radtouren durch den Wald oder im Park. Wer hier nicht über eine spezielle Halterung für Leinen an seinem Fahrrad verfügt, muss die Hundeleine in der Hand halten. Zwar ist das einhändige Radeln nicht verboten – aber um einiges riskanter. Selbst das Abbremsen kann zu einem gefährlichen Fahrmanöver werden. Ist auch noch ein fremder Hund involviert, stellt sich die Frage, ob man bei einem Sturz Schadenersatz vom gegnerischen Herrchen oder Frauchen verlangen kann. Weiterlesen

(VOI)

Haftung beim Ausführen fremder Hunde

Nicht immer geht der Hund nur mit seinem eigenen Herrchen oder Frauchen Gassi. Oft übernehmen das auch Freunde, Nachbarn oder professionelle Hundesitter. Aber muss jemand, der einen fremden Hund ausführt, gegebenenfalls selbst Schadenersatz leisten, wenn das Tier beim Spaziergang einen Passanten verletzt? Das Oberlandesgericht (OLG) verurteilte eine Hundeführerin zur Zahlung von Schmerzensgeld. Weiterlesen

(ADS)

Kein Hund für Kind in Mietwohnung?

Vermieter dürfen Mietern nicht generell verbieten, Tiere in der Wohnung zu halten. Zumindest Kleintiere wie Hamster, Wellensittiche und Zierfische sind so gut wie immer erlaubt – auch gegen den Vermieterwillen. Doch gilt das auch für Tiere wie einen kleinen Hund als Spielkameraden eines kranken Kindes? Weiterlesen

(GUE)

Großer Hund in großer Wohnung

Besonders große Haustiere sind Vermietern oft ein Dorn im Auge. Sie befürchten, dass diese ihre Wohnung stärker als üblich abnutzen bzw. beschädigen könnten oder dass sich die Nachbarn durch die Tiere gestört fühlen. Ob die Hundehaltung erlaubt werden muss, richtet sich unter anderem nach der Größe des Tieres und der Wohnung. Auch was die Nachbarn dazu sagen, kann eine Rolle spielen. Weiterlesen

(ADS)

Verkratztes Parkett durch Hundekrallen

Soweit Hunde in der Wohnung gehalten werden dürfen, stellt sich die Frage, wer für etwaige Schäden aufkommen muss, die ein Vierbeiner dort verursacht. Ein Vermieter verlangte nach dem Auszug des Hundehalters Schadenersatz für die Kratzer im Parket, die das Tier mit seinen Krallen dort hinterlassen hatte. Der ehemalige Mieter war sich dagegen keiner Schuld bewusst, schließlich habe sich der Hund lediglich normal in der Wohnung bewegt, wodurch es nun mal zu Abnutzungserscheinungen kommt. Das Landgericht (LG) Koblenz entschied trotzdem, dass er zahlen muss, und empfahl sogenannte „Hundesocken“. Weiterlesen

(ADS)

Ein Blindenhund ist lieb und teuer

Ein Blindenhund ist ein hilfreicher und treuer Begleiter, der das Leben enorm erleichtert. Doch die Ausbildung zum Blindenführhund ist teuer. Die Krankenkassen sind bei der Bewilligung eines Blindenhunds daher zurückhaltend. So müssen oft Gerichte den Anspruch auf einen Blindenhund klären. Weiterlesen

(GUE)

Scheidung: Streit um den Hund

Trennt sich ein Paar, wird unter anderem um den gemeinsam angeschafften Hausrat sowie über das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder gestritten. Aber auch bei der Frage, wer den Familienhund weiter halten darf, ist regelmäßig Streit vorprogrammiert. Doch wer bekommt das „Sorgerecht“ für den Vierbeiner – etwa derjenige, der den Hund von seinem Geld gekauft hat und die Versicherung sowie Hundesteuer zahlt, oder derjenige, der das Tier versorgt? Weiterlesen

(VOI)

Kurios: bissiger Hund mal anders

Hunde lieben neben Knochen noch vieles mehr. Apollo, einem Mischlingshund, gefiel beispielsweise das Gebiss seines Herrchens so sehr, dass er es vergrub und es nicht mehr auftauchte. Dennoch verweigerte die Versicherung die Zahlung. Schließlich ließe sich das irgendwann wiedergefundene Gebiss wieder einsetzen. Das Herrchen klagte. Hätten Sie dabei auch so wie das Landgericht Hannover entschieden? Weiterlesen

(GUE)

Foto : ©Fotolia.com/javier brosch


Rechtstipps zum Thema