3.534 Anwälte für Körperverletzung | Seite 148

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Profil-Bild Rechtsanwalt Dr. Olav Freund
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Rechtsanwalt Dr. Olav Freund
Dr. Freund & Kaster Rechtsanwälte, Cappelstr. 34, 59555 Lippstadt 6721.3705015444 km
Fachanwalt Verkehrsrecht • Fachanwalt Strafrecht • Ordnungswidrigkeitenrecht • Arzthaftungsrecht • Vereinsrecht & Verbandsrecht
Herr Rechtsanwalt Dr. Olav Freund hilft Ihnen anwaltlich kompetent im Bereich Körperverletzung
aus 34 Bewertungen Herr Dr. Freund hat mich in einer recht unangenehmen Verkehrssache (Kollision mit einer Radfahrerin) vertreten und das … (30.05.2024)
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Rechtsanwalt Uwe Müller
Steiniger Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Höflingerstr. 12, 92421 Schwandorf 7082.358485955 km
Fachanwalt Verkehrsrecht • Arbeitsrecht • Mietrecht & Wohnungseigentumsrecht • Strafrecht • Forderungseinzug & Inkassorecht • Schadensersatzrecht & Schmerzensgeldrecht • Ordnungswidrigkeitenrecht
Herr Rechtsanwalt Uwe Müller ist Ihr Ansprechpartner für Körperverletzung
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Kanzlei Klaus Weyer & Petra Weyer, Kaiserstr. 63, 63065 Offenbach am Main 6831.2879951729 km
Arbeitsrecht • Familienrecht • Mietrecht & Wohnungseigentumsrecht • Verkehrsrecht • Strafrecht • Wettbewerbsrecht
Herr Rechtsanwalt Klaus Weyer im Bereich Körperverletzung bietet Beratung und Vertretung
(01.05.2023) Sehr schnelle Terminvereinbarung, Gespräch in angenehmer Atmosphäre. Es handelte sich um eine Erstberatung mit dem …
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Rechtsanwalt Dr. Andrew Patzschke
Fachkanzlei für Steuerstrafrecht Dr. Patzschke, Meinekestr. 4, 10719 Berlin 6971.5669516053 km
Fachanwalt Strafrecht • Fachanwalt Steuerrecht • Ordnungswidrigkeitenrecht
Herr Rechtsanwalt Dr. Andrew Patzschke bietet Ihnen anwaltliche Vertretung im Bereich Körperverletzung
aus 62 Bewertungen Herr Patzschke hat sich sofort für mein Anliegen Zeit genommen und mich professionell beraten. Herzlichen Dank! (08.04.2024)
Profil-Bild Rechtsanwalt C. Sam
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Rechtsanwalt C. Sam
Anwaltskanzlei Sam, Kreuzbergstraße 3, 63811 Stockstadt am Main 6858.8038455816 km
Siegreich kann nur derjenige sein, der es auch versucht!
Fachanwalt Arbeitsrecht • Fachanwalt Mietrecht & Wohnungseigentumsrecht • Fachanwalt Insolvenzrecht & Sanierungsrecht • Verkehrsrecht • Strafrecht • Kaufrecht • Schadensersatzrecht & Schmerzensgeldrecht
Bei rechtlichen Fragen im Bereich Körperverletzung steht Ihnen Herr Rechtsanwalt C. Sam gerne zur Verfügung
aus 11 Bewertungen Schnell und umfangreich. (08.11.2022)
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Rechtsanwalt Dr. Matthias Lang
DR. LANG | RECHTSANWALT, Sophienstr. 1, 80333 München 7118.4451998696 km
Kompetent. Engagiert. Durchsetzungsstark - Ihr Anwalt im Strafrecht und Arbeitsrecht.
Arbeitsrecht • Strafrecht • Ordnungswidrigkeitenrecht
Online-Rechtsberatung
Herr Rechtsanwalt Dr. Matthias Lang ist Ihr kompetenter Partner für Rechtsberatung im Bereich Körperverletzung
(07.02.2024) Herr Dr. Lang hat mich bei einer heikeln Angelegenheit mit meinem ehemaligen Arbeitgeber beraten. Es ging hier um …

Rechtstipps von Anwälten zum Thema Körperverletzung

Fragen und Antworten

  • Körperverletzung: Was kann ein Anwalt für mich tun?
    Streitigkeiten in Zusammenhang mit Körperverletzung sind leider keine Seltenheit und oftmals führen Gespräche mit der gegnerischen Seite zu keiner praktikablen Lösung. In solchen Fällen ist es sinnvoll, sich an einen in diesem Bereich erfahrenen Anwalt zu wenden. Er überprüft sämtliche Schreiben, unterstützt Sie bei der Erstellung rechtssicherer Dokumente und übernimmt die Kommunikation mit der gegnerischen Partei. Außerdem ist ein Anwalt mit sämtlichen Fristen bestens vertraut, wenn es darum geht, eine Stellungnahme fristgerecht abzugeben oder die Widerspruchsfrist einzuhalten. Ist keine außergerichtliche Lösung möglich, so vertritt er Ihre Ansprüche mit Nachdruck vor dem zuständigen Gericht.
  • Körperverletzung: Wann sollte ich einen Rechtsanwalt um Rat bitten?
    Das Thema Körperverletzung umfasst zahlreiche rechtliche Vorschriften, mit denen man im alltäglichen Leben selten in Berührung kommt. Insbesondere wenn Sie unsicher sind, welche Rechte und Pflichten Ihnen zustehen, wann Sie Einspruch gegen eine Entscheidung erheben sollten oder ob es sich lohnt, gerichtlich vorzugehen, sollten Sie sich so früh wie möglich an einen Anwalt wenden. Außerdem lohnt sich immer der Gang zum Anwalt, wenn es darum geht, Dokumente auf Fehler zu überprüfen oder neue rechtssicher zu erstellen. Ein Rechtsanwalt beantwortet alle Fragen zum Thema Körperverletzung und erarbeitet gemeinsam mit Ihnen sinnvolle und nachhaltige Lösungen.
  • Wie läuft ein Gerichtsverfahren ab?
    Gerichtsprozesse laufen nach strengen Verfahrensregeln ab. Dabei spielt es eine Rolle, vor welchem Gericht und auf welchem Rechtsgebiet verhandelt wird. Eine Hauptverhandlung im Strafrecht verläuft folgendermaßen:
    • Aufruf der Sache: Der vorsitzende Richter stellt fest, ob alle Prozessbeteiligten anwesend sind.
    • Die Zeugen verlassen den Sitzungssaal. Der Vorsitzende vernimmt den Angeklagten über seine persönlichen Verhältnisse.
    • Darauf folgt die Verlesung der Anklageschrift durch den Staatsanwalt.
    • Nun wird der Angeklagte zur Sache vernommen. Es steht ihm frei, ob er sich zur Anklage äußert oder nicht zur Sache aussagt.
    • Darauf folgt die Beweisaufnahme, die neben der Anhörung der Zeugen und der Sachverständigen auch die Verlesung von Urkunden vorsieht.
    • Im Anschluss folgen die Schlussvorträge der Staatsanwaltschaft und des Verteidigers. Der Staatsanwalt gibt zudem das begehrte Strafmaß an. Der Angeklagte erhält das letzte Wort.
    • Anschließend zieht sich das Gericht zur Entscheidungsfindung zurück.
    • Die Hauptverhandlung endet mit der Urteilsverkündung.
  • Was kostet ein Anwalt?
    Die Höhe der Gebühren, die Ihr Anwalt für die Beratung und Vertretung verlangen darf, ist im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt. Die Grundlage der Gebühren ist dabei in den meisten Fällen der Streitwert des Verfahrens, auch Gegenstandswert genannt. Abhängig davon, ob Ihr Anwalt Sie gerichtlich oder außergerichtlich vertritt, können ebenfalls unterschiedliche Gebühren fällig werden.

    Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich mit Ihrem Anwalt auf eine pauschale Vergütung (wie etwa einen Stundenlohn oder einen Pauschalbetrag) zu einigen. Diese darf jedoch nur in außergerichtlichen Verfahren die gesetzlichen Anwaltsgebühren unterschreiten. Vorsicht: War das Honorar höher als die gesetzlichen Kosten und kommt es zu einem Gerichtsverfahren, bei dem die Gegenseite verliert, muss diese nur die gesetzlichen Kosten übernehmen, der jeweilige Mandant den Rest.

Körperverletzung ist eine Straftat, bei der eine Person rechtswidrig und schuldhaft körperlich misshandelt oder an der Gesundheit geschädigt wird. Sie kann sowohl durch aktives Tun als auch durch Unterlassen begangen werden.

Strafmaß bei Körperverletzung

Sie wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Der Versuch ist ebenfalls strafbar.

Straftatbestand der Körperverletzung

Unter einer körperlichen Misshandlung versteht man eine üble, unangemessene Behandlung, die das körperliche Wohlbefinden oder die körperliche Unversehrtheit nicht nur unerheblich beeinträchtigt. Eine Gesundheitsschädigung ist gegeben, wenn ein krankhafter Zustand körperlicher oder seelischer Art hervorgerufen oder gesteigert wird. An der Schwelle zur Körperverletzung liegt daher etwa eine Ohrfeige. Diese kann jedoch eine Beleidigung darstellen.

Der Grundtatbestand findet sich in § 223 Strafgesetzbuch (StGB). In den §§ 224 ff. StGB finden Strafverschärfungen bei besonderer Tatbegehung und Folgen einer Körperverletzung. 

Gefährliche Körperverletzung

In § 244 ist die gefährliche Körperverletzung mit einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs bis zu zehn Jahren sanktioniert. Eine gefährliche Körperverletzung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Tatbegehung mit besonders gefährlichen Mitteln erfolgt, zum Beispiel mit Gift, mit einer Waffe oder einem gefährlichen Werkzeug, mittels eines hinterlistigen Überfalls, gemeinschaftlich begangen wird oder mit einer das Leben gefährdenden Behandlung.

Misshandlung von Schutzbefohlenen

Die Misshandlung von Schutzbefohlenen ist in § 225 Strafgesetzbuch unter Strafe gestellt. Damit wird eine Körperverletzung besonders hart bestraft, die ihm Rahmen eines besonderen Abhängigkeitsverhältnisses zwischen Täter und Opfer begangen wird. Hierunter fallen Misshandlungen von Personen unter 18 Jahren und gebrechlichen und kranken Menschen, die daher wehrlos sind. Sie müssen in der Obhut, Fürsorge des Täters stehen, seinem Hausstand angehören oder im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses oder Dienstverhältnisses ihm untergeordnet sein.

Bei der Misshandlung von Schutzbefohlenen ist häufig häusliche Gewalt mit im Spiel, wenn minderjährige Kinder geschlagen werden. Als schnelle Reaktion ist hier im Rahmen der Opferhilfe an Sofortmaßnahmen wie das Verweisen aus der gemeinsamen Wohnung durch die Polizei und ein Kontaktverbot für den Täter nach dem Gewaltschutzgesetz zu denken.

Schwere Körperverletzung

Die schwere Körperverletzung gemäß § 226 StGB wird mit dem Strafmaß von einem bis zu zehn Jahren im Vergleich zu der „normalen" Körperverletzung härter bestraft, weil der Straftat wegen der dauerhaften und schwerwiegenden Folgen für das Opfer ein besonders schweres Unrecht anhaftet und es wegen der Tat beispielsweise dauerhaft entstellt ist, auf einem oder beiden Augen erblindet oder ein Körperteil verliert. Eine schwere Körperverletzung ist auch gegeben, wenn das Straftat – Diese Rechte stehen Ihnen zu!">Opfer durch die Verletzungen dauerhaft entstellt oder gelähmt ist, dahinsiecht, geistig krank wurde oder eine Behinderung davon getragen hat.

Körperverletzung mit Todesfolge

Bei der Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB) muss der Täter die Körperverletzung vorsätzlich begangen haben und in Hinblick auf die Todesfolge zumindest fahrlässig gehandelt haben, wobei die Körperverletzungshandlung in den verschiedenen Formen der §§ 223 bis 226 liegen kann. Kann von Fahrlässigkeit beim Tod des Opfers nicht mehr ausgegangen werden, droht dem Täter anstelle einer Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge eine Bestrafung wegen Totschlag oder gar Mord.

Beteiligen an einer Schlägerei

Die Beteiligung an einer Schlägerei wird in § 231 Strafgesetzbuch besonders sanktioniert, wobei eine Strafbarkeit nur in Betracht kommt, wenn es zu einer schweren Körperverletzung oder einem Todesfall kommt. Das Tatbestandsmerkmal der Schlägerei ist erfüllt, wenn eine Auseinandersetzung zwischen mindestens drei Personen stattfindet, die im Zusammenhang mit einer gegenseitigen Körperverletzung besteht. Grund dafür ist die besondere Gefährlichkeit, wenn mehrere Personen an einer Auseinandersetzung beteitligt sind. Wer sich vorsätzlich an einer Schlägerei beteiligt, bei der die schweren Folgen des § 226 StGB wie der Verlust des Sehvermögens eines Beteiligten oder das Forttragen einer Behdinderung eintertreten oder andererseits eine Person verstirbt, muss mit einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Jahren rechnen.

Sie haben ein rechtliches Problem und suchen einen Anwalt in Ihrer Nähe, der Sie bei allen Fragen zum Thema Körperverletzung umfassend berät? Bei anwalt.de finden Sie ganz einfach die passenden Anwälte für Ihr Rechtsproblem. anwalt.de – eines der führenden Unternehmen in Deutschland für moderne Rechtsberatung und Legal Tech.

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