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Anlage FBeitrV 2000

(Fundstelle: BGBl. I 2000, 1706 - 1708)

Frequenznutzungsbeiträge für die Jahre 2000 und 200112345Nr.Funkdienst/
Funkanwendung
NutzergruppenBezugseinheitJahresbeitrag je Bezugseinheit nach § 3 (in DM)
200020011Öffentlicher Mobilfunk    1.1 C-, D-, E-NetzeGesamtnetz511.245393.3921.2 BündelfunkKanal5485261.3 FunkrufKanal60.22168.7511.4 TFTSKanal7.006-*)1.5 DatenfunkKanal8.8594.1682Rundfunkdienst    2.1 Ton-Rundfunk   2.1.1 LWzugeteilte Frequenz1.5381.3842.1.2 MWzugeteilte Frequenz9351.0382.1.3 KWzugeteilte Frequenz Theoretische Versorgungsfläche ++) je zugeteilte Frequenz1875402.1.4 UKWje angefangene 100 qkm24232.2 Fernseh-Rundfunkje angefangene 100 qkm4083653Feste Funkdienste/
Normalfrequenz- und Zeitzeichenfunkdienst
    
3.1 koordinierungspflichtige feste Funkanlagen einschließlich Normalfrequenz- und ZeitzeichenfunkSendefunkanlage1691443.2 nicht koordinierungspflichtige feste FunkanlagenSendefunkanlage1434Nichtöffentlicher Mobiler Landfunk (nömL)    4.1 Betriebsfunk auf Gemeinschaftsfrequenzen, Grubenfunk, Grundstücks-Sprechfunk, nichtöffentliches Datenfunknetz für Fernwirk- und Alarmierungszwecke, Funkanlagen für Hilfszwecke, Fernwirk-FunkanlagenSendefunkanlage23224.2 Betriebsfunk auf Frequenzen, die nicht zur Nutzung als "Gemeinschaftsfrequenzen" bestimmt sind, einschließlich Betriebsfunk in BündelfunktechnikKanal2.0402.3754.3 CB-FunkZuteilungsinhaber35274.4 Grundstücks-Personenruf (Netze ohne Quittungssender)Netz mit ... Rufempfängern  bis zu 21511bis zu 53022bis zu 106144bis zu 5012188bis zu 150242177bis zu 400484354bis zu 1.000969708mehr als 1.0001.4531.0624.5 GrundstücksPersonenruf (Netze mit Quittungssendern), Grundstücksüberschreitender PersonenrufNetz mit ... Rufempfängern  bis zu 22515bis zu 55030bis zu 1010059bis zu 50200120bis zu 150400239bis zu 400800477bis zu 1.0001.200716mehr als 1.0001.6009554.6 Fernsehfunkanlagen des nömL, bewegbare Kleinst-Richtfunkanlagen, Funkanlagen zur vorübergehenden Einrichtung von Fernsehleitungen, Funkanlagen für Ton- und MeldeleitungenSendefunkanlage107534.7 Durchsage-Funkanlagen (Führungs-Funkanlage, drahtlose Mikrofonanlage)Sendefunkanlage14135Flugfunkdienst    5.1 stationäre Bodenfunkstellen, ortsfeste FlugnavigationsfunkstellenFunkstelle4604895.2 übrige Bodenfunkstellen, LuftfunkstellenFunkstelle58586Amateurfunkdienst Amateurfunkje Zulassung zurTeilnahme am Amateurfunkdienst14127Seefunkdienst/
Binnenschifffahrtsfunk
Seefunk/
Binnenschifffahrtsfunk
Funkstelle2419
8Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst OrtungsfunkNichtnavigatorischerSendefunkanlage34179Sonstige Funkanwendungen    9.1 Demonstrations-
Funkanlagen
Sendefunkanlage266
9.2 Versuchs-FunkanlagenZuteilung338231  WLL/DECT ----  DAB ----  UMTS ----
*)
Am Jahresende 1999 kein Bestand, daher kein Betrag.
++)
Theoretische Versorgungsfläche: Die Theoretische Versorgungsfläche ist eine Berechnungsgröße zur Ermittlung des Frequenznutzungsbeitrags. Sie basiert für alle Rundfunkdienste auf den internationalen Ausbreitungskurven der ITUR P.370 sowie den jeweils gültigen nationalen Richtlinien (zurzeit 176 TR 22 bzw. 5 R 22 vom März 1992). Auf der Basis dieser Ausbreitungskurven wird für eine Sendefunkanlage eine Mindestnutzfeldstärkekontur gemäß den jeweils gültigen internationalen Abkommen errechnet. Hieraus ergibt sich für jeden 10 Grad-Schritt eine Entfernung R vom Senderstandort bis zu dem Punkt, an dem die Mindestnutzfeldstärke erreicht ist. Daraus kann für jede der 36 Richtungen ein Flächenelement
A=Pi R(hoch)2
-------------
36
 
 
berechnet werden. Durch Addition der 36 Flächenelemente ergibt sich die Theoretische Versorgungsfläche einer Sendeanlage in km(hoch)2. Die Ermittlung der Entfernungen basiert auf den Ausbreitungskurven für Landausbreitung der Empfehlung ITUR P.370 für 50% Zeit- und 50% Ortswahrscheinlichkeit. Die Geländerauhigkeit beträgt 50 m. Als Parameter sind der Frequenzbereich, in welchem die Nutzung stattfindet, der Wert der Mindestnutzfeldstärke sowie die sektoriellen effektiven Antennenhöhen und Leistungen erforderlich. Für Entfernungen (R) kleiner 10 km werden die Ausbreitungskurven verwandt, welche zurzeit auch in den Anlagen 1a und 2a der Richtlinien 176 TR 22 bzw. 5 R 22 zu finden sind. Für Sender, die im Rahmen eines Gleichwellennetzes betrieben werden, wird mittels Leistungsadditionsverfahren eine Summenfeldstärke des Netzes berechnet. Die Theoretische Versorgungsfläche entsteht durch Addition von hinreichend kleinen Flächenelementen, in denen die Mindestnutzfeldstärke erreicht wird.