Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Behandlungsfehler: Fehlgeschlagene minimalinvasive Spondylodese

(24)

Landgericht Bremen - vom 17. Januar 2014
Medizinrecht - Arzthaftungsrecht - Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene minimalinvasive Spondylodese, LG Bremen, Az. 3 - O - 2265/11

Chronologie:

Die Klägerin litt an starken Rückenschmerzen beim Gehen und Sitzen und Ausstrahlung in ihr rechtes Bein und begab sich in die Behandlung der Beklagten. Diese führten eine minimalinvasive Spondylodese durch, wobei es zu Komplikationen kam. Seit dem Vorfall ist die Klägerin nicht mehr beschwerdefrei und auf die regelmäßige Einnahme von starken Schmerzmitteln angewiesen.

Verfahren:

Das Landgericht Bremen hat einen fachchirurgischen Sachverständigen, Leiter einer Unfallklinik einer Medizinischen Hochschule, mit dem Vorfall befasst. Im Ergebnis stellte sich nach umfangreicher Beweisaufnahme eine Aufklärungspflichtverletzung heraus, so dass das Gericht den Parteien einen Vergleich vorschlug, den diese akzeptierten. Der Streitwert wurde im deutlich sechsstelligen Eurobereich festgesetzt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:

Auch ärztliche Aufklärungspflichtverletzungen führen im Arzthaftungsprozess zu den gleichen Konsequenzen wie beim Behandlungsfehler und der geschädigte Patient hat einen Anspruch auf Ersatz seiner entstanden Schäden, stellt der allein sachbearbeitende Rechtsanwalt Tobias Kiwitt heraus.


Rechtstipp vom 21.01.2014
aus der Themenwelt Behandlung und Kunstfehler und den Rechtsgebieten Arzthaftungsrecht, Medizinrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Dirk Christoph Ciper LL.M. (Ciper & Coll. Rechtsanwälte)

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Informationen über aktuelle Gesetzesänderungen, neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nur für den anwalt.de-Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können den anwalt.de-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.