Übergabe im Wege der vorweggenommenen Erbfolge auf die nächste Generation

  • 1 Minuten Lesezeit

Die Übergabe von Vermögenswerten im Wege der vorweggenommenen Erbfolge auf die nächste Generation ist eine bedeutende Maßnahme, die sorgfältig geplant und rechtlich einwandfrei durchgeführt werden muss.

Dieser Prozess, auch als vorzeitige Erbfolge oder vorweggenommene Erbfolge bekannt, bietet zahlreiche Vorteile, birgt jedoch auch einige Herausforderungen und rechtliche Fallstricke, die beachtet werden müssen.

Wenn Grundbesitz übertragen wird, muss der Vertrag notariell beurkundet werden.

Definition und Bedeutung

Vorweggenommene Erbfolge bezeichnet die Übertragung von Vermögenswerten zu Lebzeiten des Erblassers auf seine Nachkommen.

Dies kann Immobilien, Unternehmen, Bankguthaben oder andere Vermögenswerte umfassen.

Der Hauptgrund für eine solche Übertragung ist meist die steuerliche Optimierung, da Schenkungen zu Lebzeiten häufig steuerlich günstiger sind als Erbschaften.

Vorteile der vorweggenommenen Erbfolge

  1. Steuerliche Vorteile: Durch frühzeitige Übertragungen können Schenkungsfreibeträge mehrfach genutzt werden, da diese alle zehn Jahre erneut in Anspruch genommen werden können. Dies reduziert die Steuerlast erheblich.
  2. Erhalt des Familienvermögens: Die vorzeitige Übertragung stellt sicher, dass Vermögenswerte in der Familie bleiben und bereits zu Lebzeiten des Erblassers gesichert werden.
  3. Klärung der Erbfolge: Durch eine frühzeitige Regelung der Erbfolge können Streitigkeiten und Unsicherheiten nach dem Tod des Erblassers vermieden werden.
  4. Unterstützung der nächsten Generation: Die vorzeitige Übergabe kann den Nachkommen ermöglichen, Vermögenswerte für eigene Projekte oder Investitionen zu nutzen.


Foto(s): info@rechtsanwalt-krau.de

Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet

Artikel teilen:


Sie haben Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen!

Weitere Rechtstipps von Rechtsanwalt und Notar Andreas Krau

Beiträge zum Thema