Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Alkohol im Straßenverkehr

(18)

Ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille kann bereits eine Straftat beim Führen von Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr vorliegen, wenn die Fahrunsicherheit des Fahrers, z.B. durch Schlangenlinienfahren nachgewiesen wird.

Ohne dass die Fahruntauglichkeit extra nachgewiesen werden muss, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, wenn man mit einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 0,5 bis 1,09 Promille im öffentlichen Straßenverkehr erwischt wird.

Ab 1,1 Promille Blutalkoholkonzentration spricht man von absoluter Fahruntauglichkeit. Es liegt dann keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat vor. Sie haben dann mit einer hohen Geldstrafe und einem Entzug der Fahrerlaubnis von mindestens 6 Monaten, sowie 7 Punkten in Flensburg zu rechnen.

Ab 1,6 Promille oder bei einschlägigen Vorbelastungen wird die Fahrerlaubnisbehörde eventuell die Einholung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens anordnen, um Zweifel an der Fahrereignung zu klären.

Rechtsanwaltskanzlei J.D. Wagner

Schiffgraben 17

30159 Hannover

http://www.jdwagner.de

t: 0511 54 368 383

f: 0511 54 368 384

24h / 7 Tage: 0163 69 100 10


Rechtstipp vom 29.09.2010
aus der Themenwelt Alkohol und Drogen am Steuer und dem Rechtsgebiet Strafrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors