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Alkoholisiert Fahrrad gefahren: Führerschein weg!

Oft hört man im Freundeskreis „ich will heute etwas trinken, daher fahre ich mit dem Fahrrad“. Großer Fehler. Denn: Wer Alkohol getrunken hat, sollte nicht mehr fahren – weder mit dem Auto noch mit dem Fahrrad. Tut man es doch und wird nach übermäßigem Alkoholkonsum im Straßenverkehr erwischt, so riskiert man seine Fahrerlaubnis, egal ob man mit einem Auto oder „nur“ mit einem Fahrrad unterwegs war. Und zwar funktioniert das so.

Es kommt bei vielen Verkehrsteilnehmern zu dem bösen Erwachen erst nach Abschluss des Strafverfahrens. Nämlich dann, Wenn sich die Führerscheinstelle meldet. Stichwort: MPU. Die Führerscheinstelle prüft, ob der Betroffene in Zukunft zuverlässig zwischen übermäßigem Alkoholkonsum und der Teilnahme am Straßenverkehr trennen kann. Bei dieser Beurteilung kommt es nach der Rechtsprechung nicht darauf an, ob der Betroffene beim Führen eines Kraftfahrzeugs, wie eines Autos oder Motorrads oder eines – jetzt kommt es – anderen Fahrzeugs, etwa eines Fahrrades, auffällig geworden ist. Viele Autofahrer unterschätzen die Auswirkungen einer Trunkenheitsfahrt auf dem Fahrrad. Sie meinen, mit dem Stehenlassen des Autos alles richtig gemacht zu haben. Dies kann ein folgenschwerer Trugschluss sein. Die oben dargestellten Konsequenzen drohen übrigens beim Ersttäter ab 1,6 Promille, beim Zweittäter kommt es nicht mehr auf die Menge des getrunkenen Alkohols an.

Dr. Henning Karl Hartmann, Fachanwalt für Verkehrsrecht

Die Kanzlei Dr. Hartmann & Partner betreibt Büros in Berlin, Bielefeld und Oranienburg.

 


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Verkehrsrecht, Verwaltungsrecht

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