Betrug 2.0: Wenn KI & Co. die Dynamik verändern

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Leider nimmt Betrug sowohl innerhalb als auch außerhalb von Unternehmen kontinuierlich zu. 

Ein anschauliches Beispiel hierfür ist der Prokurist einer Firma aus Nordrhein-Westfalen, der Millionen von Firmenkonten abzweigte, um seinen luxuriösen Lebensstil zu finanzieren. Die Wahrheit kam erst ans Licht, als der Betrüger ein Geständnis ablegte. Der entstandene Schaden belief sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag.

Ein in einem Bericht der Süddeutschen Zeitung erwähnter Trend ist der "Fake President"-Betrug, bei dem Kriminelle sich als Vorgesetzte ausgeben und Mitarbeiter dazu bringen, Geld zu überweisen.

Mit der fortschreitenden Entwicklung von KI-Anwendungen wie ChatGPT oder Sprachsimulationen wird Betrug in Zukunft noch ausgefeilter. KI kann Betrügern dabei helfen, die passenden Formulierungen zu finden.

Doch wie können Unternehmen sich schützen? Wenn beispielsweise ein Mitarbeiter eine Schwachstelle im Sicherheitssystem bemerkt oder eine verdächtige E-Mail erhält, aber unsicher ist, dies offen anzusprechen, könnte ein Whistleblower-System eingesetzt werden. Dadurch können Bedrohungen vertraulich gemeldet werden, und Unternehmen können proaktiv handeln, bevor größerer Schaden entsteht.

Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern müssen bis zum 17. Dezember 2023 ein solches System implementiert haben, um Strafen zu vermeiden.

Suchen Sie Unterstützung bei der Implementierung eines Whistleblower-Systems? Ich biete eine lösungsorientierte, unkomplizierte Herangehensweise. Kontaktieren Sie mich gerne für weitere Informationen unter strafrecht-hohenlohe.de.


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