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Geblitzt auf der BAB 72, bei km 27,8, Gem. Oelsnitz, Fahrtrichtung Hof – Leipzig- Bußgeld, Punkte und Fahrverbot vermeiden!

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Die hier zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften beträgt 100 km/h. Wenn Ihnen die Bußgeldstelle der Landesdirektion Sachsen vorwirft, Sie hätten diese überschritten, erhalten Sie zunächst einen Anhörungsbogen und spätestens vier Wochen später einen Bußgeldbescheid.  Dann kommt schon bei einer Überschreitung um 21 km/h ein Punkt in Betracht und ab 26 km/h ein Monat Fahrverbot. Die Bußgelder erscheinen dann fast als Nebeneffekt.

Doch soweit muss es nicht kommen. Ein spezialisierter Verteidiger kann Ihnen hier das drohende Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot ersparen. Fast jeder Bußgeldbescheid ist angreifbar und hier sind die Fehlerquellen des verwendeten Einseitensensors ESO 8.0 ein sicherer Garant für den Erfolg Ihres Einspruchs.

Das Funktionsprinzip dieses Blitzers ist einfach erklärt.

Der charakteristische Messbalken weist fünf Helligkeitssensoren auf. Drei messen die durch das ankommende Fahrzeug verursachten Helligkeitsunterschiede, zwei die jeweilige Entfernung zum Messgerät. Hierdurch wird die Fahrzeit für die eingegebene Messstrecke ermittelt und mit Hilfe dieser Daten die Geschwindigkeit berechnet.

Jedoch hat diese Messmethode große Schwächen.

Ist der Sensorkopf nicht genau parallel zum Fahrbahnverlauf aufgestellt (was häufig der Fall ist) stimmen die angezeigte und die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit nicht überein. Eine Schrägstellung verursacht nämlich erhöhte Geschwindigkeitsanzeigen.

Einfache Lichtreflexe, wie der Schatten des eigenen oder eines fremden Fahrzeugs, oder direkte Sonneneinstrahlung auf das Gerät können die Messung auch zu Ihren Lasten beeinflussen.

Zuordnungsprobleme hat der Blitzer bei Überholmanövern, Kolonnenfahrten oder entgegenkommenden Fahrzeugen. Dann ist nicht sicher feststellbar, ob das abgebildete oder ein anderes Fahrzeug gemessen wurde.

Gem. Nr. 18.3 Anhang B zu § 12 EichO muss das Gerät zum Zeitpunkt der Messung geeicht sein. Ist die Eichung abgelaufen, muss der Betroffene freigesprochen werden.

Diese und noch viele andere Fehler können durch die Auswertung Ihrer Messprotokolle und Rohmessdaten gefunden werden.

Rechtsanwalt Andreas Junge lässt daher von einem technischen Gutachter Ihre Messdaten analysieren. Dessen Gutachten ist die Basis für Beweisanträge, mit denen die Unverwertbarkeit Ihrer Messung nachgewiesen wird. Das Ergebnis ist ein Freispruch oder die Einstellung Ihres Verfahrens. Punkte im Fahreignungsregister (früher Verkehrszentralregister) in Flensburg oder gar ein Fahrverbot bleiben Ihnen in diesem Fall erspart. 

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, entstehen Ihnen für das gesamte Verfahren keine Kosten.

Wichtig: Melden Sie sich frühzeitig bei einem auf das Ordnungswidrigkeitenrecht spezialisierten Rechtsanwalt, am besten schon dann, wenn Ihnen ein Anhörungsbogen der Behörde zugegangen ist. Je früher Sie sich melden, desto effektiver die Verteidigung. 

Rechtsanwalt Junge verteidigt jährlich bundesweit in  ca. 1000 Bußgeldverfahren und er ist  Fachanwalt für Strafrecht. Damit hat er das Wissen und die Erfahrung, um Sie optimal zu beraten und zu verteidigen. 

Senden Sie einfach eine Mail oder rufen Sie in der Kanzlei von Rechtsanwalt Andreas Junge an. Er hat seine Kanzlei in Berlin und eine Zweigstelle in Cottbus. Die anwaltliche Erstberatung in jedem Fall kostenfrei. Eine kurzfristige Kontaktaufnahme ist auch über Handy : 01792346907 möglich. Die üblichen Messengerdienste stehen zur Verfügung.








Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsrecht

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