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Geblitzt auf der L 202, Brieselang, OT Zeestow, Brieselanger Straße 18, A 15, km 0,326, Rtg. L 201- Bußgeld und Punkte vermeiden!

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Sie haben einen Anhörungsbogen der Bußgeldstelle des Landkreises Havelland erhalten, weil Sie an dieser Messstelle die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften überschritten haben sollen? 

Dann kann  der zeitnah folgende Bußgeldbescheid empfindliche Strafen beinhalten. Ab einer Überschreitung von 21 km/h zuviel droht ein Punkt und 70 €, bei 26 km/h sind es schon 80 €, ein Punkt und eine Geldstrafe von 80 €. Dies steigt jeweils bei den nächsten 5 km/h.

Doch soweit muss es nicht kommen, ein erfahrener Verteidiger kann Ihnen hier dass drohende Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot ersparen. Der Erfolg eines Einspruchs kann viele Gründe haben, hier sind es aber fast immer die Fehlerquellen des verwendeten Messgerätes vom Typ VÜ- Gerät M5 (VDS M5 Speed).

Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt piezoelektrisch. Es werden zwei Sensoren bzw. Kabel in einem Abstand von 1,5 Meter in den Boden eingelassen. Durchfährt ein Fahrzeug die Straße bzw. die Sensoren, werden die entsprechenden Informationen jeweils an den Rechner weitergeleitet. Dieser misst die Geschwindigkeit in km/h im Rahmen einer Weg-Zeit-Analyse. Überfährt ein Fahrzeug die Sensoren, werden die Signale dem Vorverstärker zugeführt, der die Zeitmessung durchführt. Hieraus wird dann die Geschwindigkeit berechnet. Ist der eingegebene Grenzwert überschritten, wird die Kamera ausgelöst.

Für diese Messweise muss aber die Fahrbahn in einem ebenen, homogenen Idealszustand ohne irgendwelche Risse sein. Diese ist durch  Witterungseinflüsse, Lkws oder die allgemeine Abnutzung kaum gegeben. Die dadurch bedingten Unebenheiten führen zu Ungenauigkeiten, welche die Messung zu Ihren Lasten verfälschen. 

Gleichfalls dürfen die Kabel nicht beschädigt sein. Aber starke Bremsmanöver können schon zu kleinsten Rissen führen, bei deren Nachweis die Messung nicht verwendet werden darf.

Ist die Eichung des Gerätes zum Zeitpunkt der Messung abgelaufen ist das Verfahren einzustellen. Auch dieses ist nicht selten der Fall.

Bei einer Auswertung Ihrer Rohmessdaten und Messprotokolle können diese und noch viele andere Fehler gefunden werden.

Rechtsanwalt Andreas Junge holt daher für Ihren Messvorgang ein technisches Sachverständigengutachten ein.  In diesem werden  die gefundenen Fehler aufgelistet und deren negative Auswirkung auf die angegebenen Messdaten wissenschaftlich begründet. Damit ist es die Grundlage für Beweisanträge, mit denen die Ungenauigkeit  Ihrer konkreten Messung dem zuständigen Gericht nachgewiesen wird. Es folgt ein Freispruch oder das Verfahren wird zumindest eingestellt. Punkte im Fahreignungsregister (früher Verkehrszentralregister) in Flensburg oder gar ein Fahrverbot bleiben Ihnen in diesem Fall erspart. Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, entstehen Ihnen für das gesamte Verfahren keine Kosten.

Wichtig: Melden Sie sich frühzeitig bei einem auf das Ordnungswidrigkeitenrecht spezialisierten Rechtsanwalt, am besten schon dann, wenn Ihnen ein Anhörungsbogen der Behörde zugegangen ist. Je früher Sie sich melden, desto effektiver die Verteidigung. 

Rechtsanwalt Junge verteidigt jährlich bundesweit in  ca. 1000 Bußgeldverfahren und er ist  Fachanwalt für Strafrecht. Damit hat er das Wissen und die Erfahrung, um Sie optimal zu beraten und zu verteidigen. Die örtliche Entfernung ist kein Hinderungsgrund.

Senden Sie einfach eine Mail oder rufen Sie in der Kanzlei von Rechtsanwalt Andreas Junge an. Er hat seine Kanzlei in Berlin und eine Zweigstelle in Cottbus. Die anwaltliche Erstberatung in jedem Fall kostenfrei. Eine kurzfristige Kontaktaufnahme ist auch über Handy : 01792346907 möglich. Die üblichen Messengerdienste stehen zur Verfügung.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsrecht

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