Geblitzt in Hamburg, Wartenau, HNR 13, FR stadtauswärts- Bußgeld, Punkte und Fahrverbot verhindern!

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Die Bußgeldstelle der Freien und Hansestadt Hamburg hat gegen Sie ein Verfahren eröffnet. Im Anhörungsbogen wird Ihnen ein Überschreiten der hier zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h vorgeworfen? Akzeptieren dies nicht einfach, denn das Anfechten der Messung lohnt sich. Aufgebaut ist hier nämlich ein Lasermessgerät des Typs PoliScan Speed. Dieser Blitzertyp ist derart fehleranfällig, dass allein wegen dessen Unzuverlässigkeit überdurchschnittlich viele Verfahren nach einem Einspruch eingestellt werden.

Die Funktionsweise ist einfach erklärt. Das Gerät sendet ununterbrochen Laserimpulse aus, welche einen Bereich von 75 Meter abdecken. Diese werden von den Fahrzeugen reflektiert und zu dem Messsensor zurückgesandt. Dadurch werden Daten gewonnen, die ein Bestimmen der für diese Strecke benötigten Fahrzeit ermöglichen. Auf dieser Grundlage wird dann mittels einer Weg- Zeit- Berechnung die Geschwindigkeit festgestellt.

Aber hier ist eine derart lange Messstrecke eingestellt, dass es zu einer nichtgewollten Auffächerung der ausgesandten Strahlen kommt. Damit verbunden ist natürlich auch eine Verzerrung der Rückstrahlimpulse und eine Verfälschung der Messdaten . Dies geschieht so häufig, dass schon allein wegen diesem Fehler etwa die Hälfte aller Messungen falsch ist. Befindet sich mehr als Auto in dem Messbereich, treten Probleme bei der Zuordnung auf. Dann ist der Bußgeldstelle kein sicherer Nachweis möglich, das auch wirklich das Fahrzeug auf dem Foto gemessen wurde. Der Hersteller fordert ausdrücklich eine exakte Ausrichtung des Messsensors im rechten Winkel zur Fahrbahn. Aber sehr häufig geschieht die Ausrichtung beim Aufbau nicht exakt genug und dann führen schon minimalste Abweichungen automatisch zu überhöhten Geschwindigkeitsanzeigen. Fehlt in der Akte ein aktueller Schulungsnachweis für die Messbeamten darf die Messung nicht verwertet werden. Wird ein Ablauf der Geräteeichung festgestellt, wird sogar die gesamte Messreihe annulliert.

Diese und noch sehr viele andere Fehler können bei der Durchsicht der Messunterlagen gefunden werden.

Rechtsanwalt Andreas Junge wertet daher Ihre Messakte aus und lässt ein TÜV- zertifiziertes  Gutachten erstellen. Mit diesem wird die Ungenauigkeit  Ihrer Messung nachgewiesen.

Als Ergebnis folgt ein Freispruch oder das Verfahren wird zumindest eingestellt. Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg oder ein Fahrverbot bleiben Ihnen in diesem Fall erspart. 

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung entstehen Ihnen keine Kosten.

Senden Sie einfach Ihre Fragen per mail (junge@jhb.legal) oder rufen Sie in der Kanzlei von Rechtsanwalt Andreas Junge an. 

Eine kurzfristige Kontaktaufnahme ist auch über Handy : 01792346907 möglich.

Foto(s): Andreas Junge

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