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German Pellets GmbH - Geld der Anleihe-Anleger in Gefahr?

Rechtstipp vom 26.01.2016
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Rechtstipp vom 26.01.2016
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Die Anleger der German Pellets GmbH-Anleihe „2011/16“ hatten sich das Frühjahr 2016 wohl etwas anders vorgestellt. Statt Rückzahlung ihrer Mittelstandsanleihe inkl. spannender Verzinsung in Höhe von 7,25 Prozent gibt es nur die freundliche Einladung zu einer Anlegerversammlung. Am 10. Februar will das Unternehmen Pläne zur Kapitalsicherung vorstellen und um eine Laufzeitverlängerung um 2 Jahre bitten für die Mittelstandanleihe ISIN DE000A1H3J6 7 / WKN A1H3J6 – bei vermindertem Zinssatz in Höhe von 5,25 %. Der Anlass: Offensichtlich haben sich wirtschaftliche Probleme bei Deutschlands größtem Pellets-Produzenten ergeben. Indiz dafür ist auch der Kursverfall auf dem Anleihe-Markt, wo die German- Pellets-Mittelstandsanleihen teils nur noch mit 22 % ihres früheren Wertes gehandelt wird.

Rechtsanwalt Markus Jansen aus Neuss, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und Partner bei „AJT“ kennt die Entwicklung solcher Kapitalanlagen: „Es gibt wenig Anzeichen für eine grundsätzliche Veränderungen des Pellets-Marktes. Sicher kann man über zwei Jahre strukturelle Änderungen vornehmen, aber eine Kapitalsicherung auf die Schnelle wird bei der vermuteten Höhe des Finanzbedarfes nicht möglich sein! Zudem liegen weitere Rückzahlungen im 3-stelligen Millionenbereich an!“

Bei German Pellets sorgt man sich aber wohl nicht nur um die Anlage 2011/16, aus der aktuell noch rund 52 Millionen an die Anleger zurückgezahlt werden müssten. Mehrere deutsche Wirtschaftsmedien berichten gleichlautend darüber, dass statt Pellets derzeit wohl eher die Euros brennen bei German Pellets: Von einem möglichen Gesamtschaden in Höhe von 234 Millionen Euro ist die Rede, sollten die weiteren Anleihen in den kommenden Jahren nicht bedient werden können.

Besorgte Anleger sollten sich zeitnah um rechtlichen Beistand kümmern, denn mit der Expertise eines Fachanwaltes für Bank- und Kapitalmarktrecht kann es möglich sein, rechtzeitig Verantwortliche für zu erwartende Kapitalverluste in die Schadensersatzpflicht zu nehmen: „Hier muss der Prospekt und die Form der Anlageberatung geprüft werden!“

Mehr Informationen: http://www.ajt-neuss.de/bankrecht-kapitalmarktrecht

AJT Jansen Treppner Schwarz & Schulte-Bromby

Steuerberater Rechtsanwälte


Rechtstipp aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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