Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Hausfriedensbruch

(14)

Das Oberlandesgericht in Nürnberg entschied, wer gewaltsam am Betreten einer fremden Wohnung gehindert wird, hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld. Das Gleiche gilt beim Schadensersatz, wenn sich eine Person beim unberechtigten Betreten einer fremden Wohnung verletzt. Das berichtet die Fachzeitschrift «NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht» unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Nürnberg. Der Inhaber darf sich gegen einen Hausfriedensbruch in seiner eigenen Wohnung zur Wehr setzen. Dasselbe gilt auch bei Geschwister und anderen Verwandten, erklärt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller.

Ein Fall:

Eine Frau wollte eine Schmerzensgeldklage gegen ihren Bruder durchsetzen. Das Gericht wies die Klage mit einem Urteil ab. Die Klägerin hatte 30.000€ verlangt, weil sie von ihrem Bruder gehindert worden war, sein Haus zu betreten. Dabei stürzte sie und verletzte sich. Jedoch hat ihr Bruder ihr schriftlich Hausverbot zuvor erteilt.

Nun befand das Gericht, das die Klägerin das Verbot hätte achten müssen und sich nicht eigenmächtig darüber hinwegsetzen dürfte.

Die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller berät Sie gerne, nicht nur in Wiesbaden, sondern auch in unseren Sprechstundenorten Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, Bad Harzburg, München. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



Rechtstipp vom 11.03.2013
aus dem Rechtsgebiet Strafrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller (Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller)

Ihre Spezialisten

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Informationen über aktuelle Gesetzesänderungen, neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nur für den anwalt.de-Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können den anwalt.de-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.