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Immobilienerwerb in Griechenland wird günstiger

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 Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation werden immer mehr Immobilien in Griechenland unterhalb des fiskalisch festgesetzten Wertes verkauft.   Einerseits steigt die Zahl der Eigentümer, die ihre steuerlichen Pflichten, oder die Schulden aus Darlehen u.a. nicht mehr erfüllen bzw. abzahlen können und somit als letzte Lösung, auf den Verkauf des Immobilienvermögens zurückgreifen.

Andererseits steigt die Tendenz der Erben von Grundstücken, diese zu verkaufen, vor allem wegen der Unmöglichkeit diese zu erhalten.  In beiden Fällen ist die Bereitschaft der Verkäufer, einen großen „Rabatt" auf den Kaufpreis zu gewähren, sehr hoch.

Gerade in den guten Wohngegenden in Athen und Thessaloniki ist eine enorme Preissenkung zu verzeichnen, so dass in Ausnahmefällen in Gegenden wie Maroussi, Nea Kifissia und Erithrea der verlangte Kaufpreis sogar 50% unterhalb des fiskalischen Wertes des Objekts liegt.  Laut Immobilienmakler-Kleinanzeigen stehen z.B. Wohnungen im Zentrum von Athen (Plateia Vathis), Baujahr 1983 und einem fiskalischen Wert von  110.000 Euro bereits für 60.000 Euro zur Verfügung, ein Preis der 45% niedriger unterhalb des fiskalischen liegt.  Auch in Psychiko, einer der besten Wohngegenden Athens steht z.B. ein Haus mit einer Wohnfläche von 300 qm auf einem Grundstück von einem Hektar zu einem Kaufpreis von 1,4 Millionen Euro statt des fiskalischen Wertes von 2,2 Millionen Euro zum Verkauf, wobei hier der tatsächlich verlangte Kaufpreis 36,5 % unter dem fiskalischen Wert liegt.  Ein weiteres Beispiel betrifft eine verkaufte Single-Erdgeschoss-Wohnung mit einer Fläche von 65 qm, Baujahr 1975, in Halandri, ebenfalls eine der begehrten Wohngegenden in Athen, zu einem Preis von 50.000 Euro, wobei hier der Kaufpreis  41 % unter dem fiskalischen Wert von 85.000 Euro liegt.

Eine weitere Tatsache, die den Immobilienerwerb in Griechenland mittlerweile sehr lukrativ gestaltet ist die Herabsetzung der Grunderwerbsteuer ab 1.1.2014 von bisher 10% auf nunmehr 3% des fiskalischen Wertes der Immobilie.


Rechtstipp vom 19.02.2014

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