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Landgericht Osnabrück verurteilt Mutter und Sohn wegen Handeltreiben mit Betäubungsmitteln

Das Landgericht Osnabrück hat einen 44-jährigen Angeklagten und dessen 71-jährige Mutter wegen verschiedener Betäubungsmitteldelikte zu langjährigen Freiheitsstrafen ohne Bewährung verurteilt.

Nach durchgeführter Beweisaufnahme und den weitestgehend geständigen Einlassungen der Angeklagten stand für die Strafkammer fest, dass die Angeklagten im Zeitraum von September bis November 2014 in insgesamt fünf Fällen größere Mengen Kokain aus den Niederlanden in das Bundesgebiet verbrachten, um damit Handel zu trieben.

Dabei habe jeweils einer der Angeklagten mit dem Kokain eine vermeintlich wenig kontrollierte Fährverbindung genutzt um anschließend mit einem Kleinflugzeug weitergeflogen zu sein, wo der andere Angeklagte wartete. Bei der letzten Tat reiste die mittlerweile 71-Jährige mit dem Kokain, welches bei einer Kontrolle sichergestellt wurde.

Gegen den männlichen Hauptangeklagten verhängte das Gericht wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit unerlaubtem Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in fünf Fällen eine Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren und drei Monaten. Ferner wurde seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet.

Die angeklagte Mutter wurde wegen Beihilfe zu den vorgenannten Delikten in vier Fällen Mittäterschaft in einem Fall zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Strafrecht

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