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MABA FinTech GmbH – Bescheid BaFin rechtskräftig

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Soweit gegenüber der MABA FinTech GmbH, München, von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die sofortige Einstellung eines unerlaubt betriebenen Einlagengeschäftes angeordnet worden ist, ist die Verfügung der Behörde nun rechtskräftig.

Wie wir bereits berichtet hatten, ist dem Anleger von der MABA FinTech GmbH über die Homepage (maba.net) offeriert worden, eine Sparanlage über ein „Online Sparbuch 2.0“ abzuschließen, wobei Zinssätze von 5,25 % pro Jahr und eine unbedingte Rückzahlung versprochen worden sind.

Mit diesem Angebot hat die MABA FinTech GmbH nach Ansicht der BaFin ein Einlagengeschäft betrieben. Dafür wäre aber eine Erlaubnis der BaFin nötig gewesen, über die die Gesellschaft nicht verfügte.

Optionen für Anleger der MABA FinTech GmbH

Anleger, die der MABA FinTech GmbH Kapital für Sparanlagen, insbesondere für ein Online Sparbuch 2.0 zur Verfügung gestellt haben und die trotz der Verfügung der BaFin ihr Kapital noch nicht zurückerhalten haben, sind darauf angewiesen, ihre Ansprüche auf Rückzahlung über rechtliche Schritte durchzusetzen.

Da die MABA FinTech GmbH nach Auffassung der BaFin ein Einlagengeschäft betrieben hat und dafür nicht über die notwendige Erlaubnis der Behörde verfügte, besteht die Möglichkeit, gegen die Gesellschaft als auch gegen verantwortliche Personen der Gesellschaft ein Schadensersatzanspruch gemäß § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 32 Abs. 1 KWG durchzusetzen. 

Betroffene Anleger können sich gerne hinsichtlich ihrer rechtlichen Möglichkeiten mit Fragen an die Kanzlei Engelhard, Busch & Partner wenden.

Stand: 11.06.2019


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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