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Waldorf-Frommer-Abmahnung wegen „Girlhouse - Töte, was Du nicht kriegen kannst“ | Nicht zahlen | Richtig reagieren

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Inhaber von Internetanschlüssen machen seit Jahren unfreiwillig Bekanntschaft mit den Waldorf Frommer Rechtsanwälten. Die Münchner Rechtsanwälte verschicken Abmahnungen wegen Filmen wie „Girlhouse - Töte, was Du nicht kriegen kannst“. Dabei vertreten sie die Tele München Fernseh GmbH + Co Produktionsgesellschaft und fordern € 815,00 von den Abmahnten. Außerdem sollen die Abgemahnten den zentralen Anspruch einer jeden Abmahnung, nämlich einen lebenslang gültigen Unterlassungsvertrag, die so genannte Unterlassungserklärung, unterzeichnen. Wer eine solche Unterlassungserklärung unterschreibt, ob modifiziert oder nicht, riskiert eine Vertragsstrafe von € 5.000,00 bei einem Verstoß gegen den Unterlassungsvertrag.

Was ist eine Abmahnung wegen „Girlhouse - Töte, was Du nicht kriegen kannst“?

Bei den Filmen, derentwegen die Waldorf Frommer Abmahnungen verschickt werden, geht es um das Collegegirl Kylie. Um ihr Studium zu finanzieren begibt sich Kylie in das sogenannte „Girlhouse“, eine abgeschiedene Villa, in der sexy Ladies ihr Geld vor einer Webcam verdienen – indem sie nicht mit ihren Reizen geizen. Dort erregt sie insbesondere die Aufmerksamkeit von User LoverBoy – doch der gibt sich nach einem Streich, den die Girls ihm spielen, nicht mit virtuellen Erlebnissen zufrieden.

Sobald der Film „Girlhouse“ oder ein anderer Film in einer Internettauschbörse angeboten wird, kann der Anschlussinhaber eine sog. Abmahnung von den Waldorf Frommer Rechtsanwälten erhalten. Denn im Jahre 2015 werden Internettauschbörsen streng überwacht. Der Rechteinhaber hat aus dem Urhebergesetz die Möglichkeit, die Verletzung seiner Urheberrechte dadurch zu schützen, dass er die Unterlassung von Verstößen sowie die Bezahlung von Anwaltskosten und Schadenersatz fordern kann.

Bei einer solchen Abmahnung sollte der Abgemahnte die Ruhe bewahren und anwaltlich prüfen lassen, ob er für den Upload bzw. den Download des Films überhaupt haftbar gemacht werden kann. Die genannten Forderungen kann der Abgemahnte nur gegen den Abgemahnten geltend machen, wenn dieser als Täter oder Störer haftet.

Wann haftet der Abgemahnte überhaupt?

Die im Internet oft beschriebene „modifizierte“ Unterlassungserklärung muss nur dann abgegeben werden, wenn der wegen „Girlhouse“ Abgemahnte als Täter oder Störer haftet. Andernfalls anerkennt man den Hauptanspruch, ohne schuldig zu sein, und kann später schwer klarmachen, warum man die € 815,00 nicht bezahlen will.

Eine solche Haftung besteht nicht grundsätzlich, sondern nur dann, wenn Dritte den Film angeboten haben und der Abgemahnte gegenüber diesen Dritten Pflichten verletzt hat.

Ein Anwalt muss daher unbedingt prüfen, ob Pflichten gegenüber dem Täter bestanden und der Abgemahnte diese Pflichten verletzt hat. Z. B. kann die Haftung oft entfallen, wenn Familienangehörige dien Film „Girlhouse - Töte, was Du nicht kriegen kannst“ angeboten haben. Aber auch in anderen Konstellationen (z. B. Mitbewohner, Mieter, Gäste etc.) kann die Haftung entfallen, wenn der Abgemahnte alles richtig gemacht hat.

Kostenlose Erstberatung bundesweit

Nutzen Sie meine kostenlose telefonische Erstberatung täglich von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr (Telefonnummer siehe oben rechts auf dieser Seite), gerne auch am Wochenende, wenn Sie eine Abmahnung von Waldorf Frommer wegen „Girlhouse - Töte, was Du nicht kriegen kannst“ oder wegen anderer Filme oder Serien erhalten haben.

Mehr Informationen und ein Kontaktformular erhalten Sie unter www.abmahnungs-abwehr.de/waldorf-frommer-abmahnung

Die Vorteile der Anwaltskanzlei Hechler sind:

  • Erfahrung mit über 17.000 Filesharing-Abmahnungen
  • Keine ungeschuldete Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung
  • Beratung auch am Wochenende
  • Faire Pauschalpreise
  • Bundesweite Hilfe

Ich freue mich auf Ihren Anruf.


Rechtstipp vom 18.08.2015
aus der Themenwelt Urheberrecht und dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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