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Wiesn-Guide Teil 1: Oktoberfest-Tipps für Anfänger

(13 Bewertungen) 3,8 von 5,0 Sternen (13 Bewertungen)
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Wiesn-Guide Teil 1: Oktoberfest-Tipps für Anfänger
Gerade für Oktoberfest-Anfänger sind einige Vorkenntnisse zu empfehlen, um die „Wiesn“ zu genießen.

Über das größte Volksfest der Welt kann man sagen, was man will. Aber eins steht fest: Mindestens einmal im Leben muss man es gesehen haben. Allerdings ist ein wenig Vorbereitung anzuraten, wenn man die Fettnäpfchen vermeiden will, die sich für Neulinge auf der Theresienwiese auftun. Unser brandaktueller Wiesn-Guide soll Ihnen dabei helfen.

1. Parkplatzprobleme sind vorprogrammiert

Mit seinem eigenen fahrbaren Untersatz anzureisen, ist zwar praktisch. Der große Nachteil für Wiesn-Besucher ist allerdings, dass er so viel Platz wegnimmt.

Der Veranstalter selbst empfiehlt als Parkmöglichkeit das Gelände des Schlacht- und Viehhofs München in der Zettinistraße 21, das nur wenige Gehminuten von der Theresienwiese entfernt ist. Hier stehen rund 700 Parkplätze zur Verfügung, wobei für Pkw pauschal 10 Euro pro Tag berechnet werden.

Auch für Camper werden drei Kilometer von der Theresienwiese insgesamt 600 Stellplätze geboten. Sind diese Möglichkeiten ausgeschöpft, muss man sich leider nach weniger zentralen Alternativen umsehen.

Unser Tipp

Vorsicht: Das Oktoberfest stürzt zwar ganz München ins „Wiesn“-Fieber, aber wer Parkverbote missachtet, verstößt weiterhin gegen die Straßenverkehrsordnung. Hier können maximal 60 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg drohen.

2. Schwarzfahren ist auch für Wiesn-Besucher eine Straftat

Die größten Chancen für eine bequeme An- und Abreise bestehen daher, wenn man auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreift. Dass man vorhat, das Spektakel auf der Theresienwiese live mitzuerleben, ist jedoch kein Freibrief für Schwarzfahrer. Auch wer „mal so eben“ mit der U-Bahn vom Karlsplatz zur Teresienwiese möchte, muss ein Ticket lösen.

Zugegeben, das Fahrkartensystem in München gehört nicht zu den einfachsten der Welt. Aber auch hier gilt „fragen kostet nichts“ – wer ein wenig Glück hat, schließt auf diese Weise gleich neue, sympathische Bekanntschaften auf dem Weg zur Theresienwiese.

Unser Tipp

Obacht: Schwarzfahren gilt laut Strafgesetzbuch als Beförderungserschleichung – das gilt auch zur Wiesn-Zeit. Hier kennt die Münchener Verkehrsgesellschaft kein Pardon und es werden aktuell ganze 60 Euro fällig.

3. Ist das Maß nicht voll, haben Sie ein Recht auf Nachfüllung

Wie so oft, kommt auch im ersten Teil unseres Wiesn-Guides die Hauptattraktion zum Schluss: Das Maß kostet dieses Jahr von 10,60 bis 10,95 € – ein wahrlich stolzer Preis. Die Tatsache, dass immerhin ganze sechs unterschiedliche Biersorten angeboten werden, dürfte für so manchen nur ein schwacher Trost sein.

Unser Tipp

Wer feststellen muss, dass die Bedienung beim Befüllen des Maßkrugs gegeizt hat, hat den Anspruch darauf, dass kostenlos nachgefüllt wird. Hierbei sollte man die Bedienung direkt nach dem Servieren direkt ansprechen. Als „voll genug“ gilt das Maß, wenn der Gerstensaft die Höhe von 14 Millimeter unterhalb des Eichstrichs erreicht. Übrigens: Ab 2016 gilt das „Auf ex“-Trinken als verboten. Bei Zuwiderhandlung droht ein Zeltverweis.

Fortsetzung folgt

Wir hoffen, Ihnen hiermit den Einstieg in das Fest der Feste ein wenig einfacher gemacht zu haben. Falls sich trotzdem noch Fragen auftun: nicht verzagen. Hier geht es zum zweiten Teil unserer Reihe mit dem Titel „Fortgeschrittenen-Tipps fürs Oktoberfest“!

(JSC)

Foto : ©Fotolia.com/Kzenon


Rechtstipp vom 15.09.2017
Aktualisiert am 19.09.2017
aus den Rechtsgebieten Verkehrsrecht, Zivilrecht

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