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Abmahnung RKA | Hilfe bei RKA Abmahnung

Rechtstipp vom 04.09.2013
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Die Hamburger Kanzlei hat Abmahnungen wegen der Computerspiele Dead Island, Dead Island Ripetide, Tomb Raider, Metro: Last Light, Hitman Absolution und Sleeping Dogs verschickt. Lesen Sie hier, was Sie tun müssen.

RKA fordert € 800,00, € 859,60 oder € 1.500,00 für die Koch Media?

Eine Abmahnung RKA Reichelt Klute Aßmann für die Koch Media Deutschland und Koch Media Österreich (Höfen) ist keine Abzocke und kein Betrug. Ein IT-Unternehmen hat nahezu zweifelsfrei festgestellt, dass eines oder mehrere der Spiele Dead Island, Dead Island Ripetide, Tomb Raider, Metro: Last Light, Hitman Absolution oder Sleeping Dogs über den Internetanschluss des Abgemahnten über ein p2p-Netzwerk (Internettauschbörse) angeboten wurden. Die Anwälte RKA fordern nun, je nach Abmahnung, € 800,00, € 859,60 oder € 1.500,00 für ihren Auftraggeber.

Haften Eltern für ihre Kinder?

Oft haben Kinder diese Spiele heruntergeladen, ohne zu wissen, dass die p2p-Software die  bereits heruntergeladenen Teile der Computerspiele den anderen Nutzer des p2p-Netzwerks anbietet. Gegenüber den Eltern schämen sich die Kinder oft und erzählen den Eltern, sie hätten die Spiele nur heruntergeladen, nicht angeboten, was angesichts der Funktionsweise der Tauschbörsen meist nicht stimmt.

Fraglich ist allerdings, ob der Anschlussinhaber auch für seine Kinder haftet. Eltern haften nämlich gerade nicht für ihre Kinder, sondern ausschließlich für eigenes Verschulden, nämlich entweder aufgrund einer Aufsichtspflichtverletzung oder als sog. Störer, weil sie Prüfungspflichten verletzt haben.

Wie diese Prüfungspflichten aussehen und ob diese verletzt wurden, muss anwaltlich geprüft werden, z. B. wenn die Kinder nicht hinreichend aufgeklärt und keine Verbote ausgesprochen wurden. Sind bereits Urheberrechtsverletzungen vorgekommen, so sind selbst Verbote nicht mehr ausreichend.

Täter- und Störerhaftung können vollständig entfallen

Sowohl Täter- als auch Störerhaftung entfallen, wenn der Anschlussinhaber weder selbst getauscht hat, noch gegenüber Mitnutzern seines Anschlusses Pflichten verletzt hat. Hat der Anschlussinhaber z. B. seine einsichtsfähigen minderjährigen Kinder belehrt, kann eine Haftung komplett entfallen. Dasselbe gilt z. B. für den Ehepartner.

Zentrale Frage bei Filesharing-Abmahnungen sind die Pflichtverletzungen des Anschlussinhabers. Welche Pflichten bestanden, wie sahen sie auch und hat der Anschlussinhaber sie verletzt? Die muss sorgfältig anwaltlich geprüft werden, dann können Sie sich unter Umständen sowohl eine modifizierte Unterlassungserklärung, die lebenslang (!) gilt und Vertragsstrafen von über € 5.000,00 auslösen kann, sparen.

Rufen Sie uns zu einem kostenlosen Erstgespräch einfach an. Wir haben Erfahrung mit über 17.000 Abmahnungen, darunter hunderte der Kanzlei RKA Reichelt Klute Aßmann.

Rechtsanwalt Matthias Hechler, M.B.A.

Telefon 07171 - 18 68 66

  • Erfahrung mit hunderten Abmahnungen von RKA
  • Unkomplizierte, bundesweite Vertretung
  • Faire Pauschalpreise

Mehr Informationen zu Abmahnungen im Internet unter www.abmahnungs-abwehr.de.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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