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Aktuell: Mittelstandsanleihe MS Deutschland – wie geht es weiter?

Unternehmen – Mittelstandsanleihe – Schieflage: Dieser Dreiklang in Moll erschallt bereits seit einigen Monaten regelmäßig durch die deutsche Finanzmarkt-Öffentlichkeit.

Der Hintergrund dieser bislang unter dem Strich wenig überzeugenden Geschichte des Markts für Mittelstandsanleihen in Deutschland ist mittlerweile bekannt und soll hier an dieser Stelle nicht vertieft wiederholt werden.

Unsere Kanzlei hat sich bereits in der Vergangenheit in einigen Beiträgen immer wieder mit verschiedenen Firmen auseinandergesetzt, die Mittelstandsanleihen begeben haben, bei denen allerdings die Gefahr besteht, dass sie die Zinskuponzahlungen an ihre Anleihegläubiger nicht werden bedienen können oder aber diese Zahlungen bereits eingestellt haben.

Heute werfen wir einen Blick auf die Unternehmensanleihe der MS Deutschland Beteiligungsgesellschaft mbH, die ebenfalls im kritischen Fokus der Marktteilnehmer steht.

Bekanntermaßen waren die letzten berichteten Quartalszahlen allesamt nicht überzeugend. Auch der vor wenigen Wochen aktualisierte Jahresausblick 2014 „lockt keinen Hund hinter dem Ofen“ hervor, wie Rechtsanwalt Kurdum von der Berliner Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht feststellt. Wesentliche in Aussicht gestellte bzw. erwartete Geschäftszahlen-Parameter wie u.a. Umsatz, Jahresüberschuss, free cashflow und Eigenkapitalquote können die Anleihegläubiger nicht froh stimmen. So soll insbesondere der erwartete Umsatz für 2014 hinter den Erwartungen zurückbleiben. Da gleichzeitig einerseits kein Spielraum für Preissteigerungen besteht, andererseits nicht an der Kostenschraube gedreht werden soll – insbesondere auch nicht auf geplante Investitionen verzichtet werden soll – wird der Verlust im aktuellen Geschäftsjahr noch weiter steigen. Damit einhergehend wird die Eigenkapitalquote zugleich weiter sinken.

„Keine guten Aussichten für die Traumschiff-Anleihe“, kommentiert Rechtsanwalt Kurdum die aktuellen Perspektiven des Unternehmens. „Inwieweit die Firma auch im Jahr 2015 ihren Kapitaldienst aus der Anleihe wird erbringen können, wird abzuwarten bleiben. Die Börse hat die schwachen Aussichten natürlich bereits eingepreist und den Bond auf einen Kurs bei 46% hinabgeschickt.“

Auch die Rating-Agentur FERI hat auf die schwachen Geschäftsaussichten reagiert und die Mittelstandsanleihe von vormals „BB-„ auf „B-„ herabgesetzt, zudem den Ausblick für den Bond auf „negativ“ gesetzt.

Die weitere Entwicklung der Anleihe wird für die Anleger weiterhin spannend bleiben. Wenn Anleger, die in die 6,875%-Anleihe der MS Deutschland investiert haben, angesichts der aktuellen Situation rechtliche Unterstützung wünschen, können sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Herr Rechtsanwalt Kurdum blickt hierbei nicht nur mit einem juristischen Blickwinkel, sondern als ausgebildeter Finanzanalyst sowie Portfoliomanager auch unter einem wirtschaftlichen Gesichtspunkt auf den Traumschiff-Bond.

Sie möchten rechtliche Unterstützung zum Thema „Mittelstandsanleihen“ erfahren?

Wenn Sie mehr über Ihre Rechte erfahren möchten, so senden Sie uns bitte eine E-Mail mit der Angabe Ihres Namens, Ihrer Anschrift, E-Mail, Telefonnummer und der Höhe der Nominale zu. Gerne können Sie uns auch postalisch, per Telefon oder per Fax kontaktieren. Wir versichern anwaltlich, dass wir Ihre Informationen vertraulich behandeln werden.

Kontakt:

Rechtsanwalt Christian-Albrecht Kurdum, CEFA

Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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