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anwalt.de-Index April 2022: Mehr Aufträge und gefestigte Erwartungen

  • 2 Minuten Lesezeit
anwalt.de-Index April 2022: Mehr Aufträge und gefestigte Erwartungen
Fiona Pröll anwalt.de-Redaktion

Die Geschäftslage innerhalb der Anwaltschaft entspannt sich weiter. Im April zeigen sich so wenige Rechtsanwälte mit ihrer Situation unzufrieden wie im gesamten Jahr 2021 und den bisherigen Monaten 2022 nicht. Zugleich bleiben die Zukunftserwartungen weiterhin bemerkenswert konstant. Ist die wirtschaftliche Krisis der Pandemie damit endgültig überwunden?

Auftragslage und Auftragserwartungen in kompakter Darstellung

Wie schätzen niedergelassene Rechtsanwälte ihre derzeitige und zukünftige Geschäftssituation ein? Deckt sich die tatsächliche Entwicklung mit ihren Prognosen? Um das herauszufinden, hat anwalt.de 2020 den anwalt.de-Index gestartet.

Die Prognosen – stabil wie nie

Der Anteil der Rechtsanwälte, der sich in einer schlechten wirtschaftlichen Lage befindet, ist derzeit so gering wie schon lange nicht mehr. Der anwalt.de-Index hat einzig im August 2020 – als sich eine euphorische Stimmung nach der ersten Corona-Welle ausbreitete – eine noch kleinere Gruppe an unzufriedenen Anwälten festgehalten.

Hinzu kommt, dass sich die abgegebenen Prognosen seit vier Monaten überaus stabil zeigen. Mit maximal einem Prozent Abweichung geben die jeweils befragten Anwälte seit Januar 2022 eine gleichbleibende Einschätzung der künftigen wirtschaftlichen Lage ab. Der Blick in die Zukunft hat sich gefestigt. Kombiniert mit der nun deutlich entspannteren Auftragslage scheint das Pandemiegeschehen zunehmend seinen Einfluss auf das wirtschaftliche Klima innerhalb der Anwaltschaft zu verlieren.

Ergebnisse anwalt.de-Index April 2022
Ergebnisse anwalt.de-Index März 2022

Ihre derzeitige Auftragslage stufen im April 44 Prozent der Befragten als gut ein – ein Prozent weniger als im März. Gleichzeitig sinkt der Anteil der Unzufriedenen von 22 auf 14 Prozent deutlich. Die Gruppe derjenigen, die den Status quo mittelmäßig findet, wächst dafür von 33 auf 42 Prozent an.

Unverändert rechnen auch im April 48 Prozent mit einer erfreulichen wirtschaftlichen Situation in den kommenden sechs Monaten. Mit mittleren Erwartungen blicken 41 Prozent in die Zukunft. Im Vormonat waren es 42 Prozent. Negative Aussichten werden von 11 Prozent prognostiziert und damit von einem Prozent weniger im Vergleich zum März.

anwalt.de-Index steigt auf 101,7

Im April erreicht der anwalt.de-Index einen Wert von 101,7. Zuvor lag er bei 100,4. Er führt damit den Trend der vergangenen Monate fort, sich in sanften Bewegungen zu entwickeln. Abrupte Veränderungen wie 2020 und 2021 sind derzeit nicht zu beobachten. Über den weiteren Verlauf werden wir Sie selbstverständlich informieren.

Die Berechnung des anwalt.de-Indexes stützt sich auf eine Formel, die an den ifo-Geschäftsklimaindex angelehnt ist:

Berechnungsformel anwalt.de-Index

Für die Aprilumfrage wurden als Stichprobe 4309 anwalt.de-Mitglieder angeschrieben. Von ihnen gaben 228 eine Einschätzung ab. Das entspricht einer Teilnahmequote von 5,3 Prozent. Bei einem Konfidenzniveau von 95 Prozent lag die Fehlerspanne bei 6 Prozent. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihr Engagement.

(FPR; ZGRA)

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Foto(s): ©anwalt.de/KGR

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