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BWF Gold: Initiatoren im BWF-Skandal verhaftet!

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Nach einer Pressemitteilung des StA Berlin hat die Polizei am 02.09.2015 vier mutmaßliche Goldhändler in Steglitz-Zehlendorf, Teltow und Frechen bei Köln festgenommen. Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit einem umfangreichen Ermittlungskomplex der Staatsanwaltschaft Berlin wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betruges, der gewerbsmäßigen Urkundenfälschung sowie des Verstoßes nach dem Kreditwesengesetz durch ein Anlageprodukt, in welchem potentiellen Anlegern der Ankauf von Gold suggeriert worden sein soll.

In den Ermittlungskomplex sind die BWF-Stiftung, der BDT Bund Deutscher Treuhandstiftungen e.V. sowie die TMS einbezogen. Daneben können auch zivilrechtliche Haftungsansprüche gegen beratende Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer bestehen.

Bei der BWF-Stiftung handelt es sich um eine unselbständige Stiftung des Privatrechts, errichtet durch Gerald Saik, Detlef Baumann und Oliver Over, Vorstand der BDT.

Die Ermittlungsbehörden gehen bei rund 6.000 geschädigten Kunden von Anlegergeldern in einer Größenordnung von nunmehr 54 Millionen Euro aus, wobei nach derzeitigen Erkenntnissen des Landeskriminalamtes Berlin ein zweistelliger Millionenbetrag dieser Anlegergelder nicht zum Ankauf von physischem Gold und somit vertragswidrig und betrügerisch verwendet wurde.

Vertrieben wurden die Verträge der BWF durch eine Vielzahl von Anlageberatern, die bei einer sorgfältigen Plausibilitätsprüfung von einer Kapitalanlage in die Produkte der BWF Stiftung hätten dringend abraten müssen.

„Die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte wird die Schadenersatzansprüche gegen die Vertriebe und alle weiteren Beteiligten verfolgen“, so Rechtsanwalt Manfred Resch von der Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte.


Rechtstipp vom 03.09.2015
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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