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DEGI International und Allianz - Anwälte raten zum Handeln, bevor Ansprüche verjähren

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Anleger des DEGI International haben noch immer mit der Schließung des offenen Immobilienfonds zu kämpfen und fragen sich, ob der Fonds wieder öffnen wird im November 2011. Die Zeichen stehen derzeit jedoch nicht gut. Erst vor kurzem wurde verkündet, dass ein weiterer offener Immobilien TMW Immobilien Weltfonds endgültig geschlossen wird. Außerdem hat die Ratingagentur Scope den DEGI International als schlechtesten offenen Immobilienfonds eingestuft und mit der Schlechtnote D bewertet. Der DEGI International ist belastet mit vielen Krediten und konnte die schlechteste Rendite von -15% aufweisen bei den geprüften Fonds.

Hinzu kommt noch, dass bei dem DEGI International fraglich ist, ob er das notwendige Geld beschaffen kann, um im November 2011 die Anleger ausbezahlen zu können. Gelingt dies nicht, droht auch hier die Abwicklung. Es ist daher nicht unberechtigt, wenn Anleger Angst haben vor dem Aus des DEGI International und mit erheblichen Verlusten rechnen.

Die Anlegerkanzlei Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, die bereits hunderte Anleger des DEGI International vertritt, teilt mit, dass nahezu alle vertretenen Anleger des DEGI International die Anteile verkaufen wollen. Es ist daher zu vermuten, dass der DEGI International viel Geld in einer schwierigen Zeit beschaffen muss. Ob dem DEGI International dies gelingt, darf bezweifelt werden. Dabei kommt noch ein weiterer Punkt hinzu: reicht zwar das beschaffte Geld aus, die Anleger des DEGI International auszuzahlen, kann der Fonds eventuell keine solide Anlage mehr für die übrigen Anleger sein und muss dennoch abgewickelt werden, ohne jemals wieder zu öffnen.

Gute Aussichten auf Schadenersatz - Achtung Verjährung

Durch die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen wurde bereits eine Vielzahl von Verfahren von Anlegern des DEGI International gegen die Commerzbank (Dresdner Bank) und gegen die Allianz Bank (Oldenburgische Landesbank) eingeleitet. Kein vertretener Anleger wurde auf die Risiken des Fonds durch die Allianz Berater oder Bankmitarbeiter hingewiesen. Auch über die erhaltenen Kick-Backs (Provisionen) wurde nicht aufgeklärt. Damit stehen Anlegern des DEGI International gegen die Allianz Bank bzw. die Commerzbank Schadensersatzansprüche zu. Sie würden dann das gesamte eingezahlte Geld zurückbekommen mit Zinsen.

Anleger des DEGI International sollten daher dringend handeln. Da die Allianz im Jahre 2008 viele Anteile an dem DEGI International vermittelt hat, drohen die Ansprüche täglich zu verjähren (3 Jahre ab dem Kauf). Es kann jedoch auch nach Ablauf der Frist ein Anspruch bestehen. Dies muss ein spezialisierter Rechtsanwalt im Einzelfall genau prüfen. Dennoch sollte in keinem Fall bis in den November 2011 gewartet und auf eine Öffnung des DEGI International gehofft werden.

Sollten Sie durch den DEGI International geschädigt sein, können Sie sich unverbindlich zu einem kostenlosen telefonischen Erstgespräch mit uns in Verbindung setzen.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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