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Die Musterfeststellungklage im VW-Dieselskandal: Was Sie als Betroffener wissen sollten

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In wenigen Tagen wird die deutschlandweit erste Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen eingereicht. Nach Medienberichten und auch der persönlichen Einschätzung von Kanzleiinhaber Helge Petersen werden sich zehntausende betroffener Dieselfahrer anschließen.

Wie funktioniert die Musterfeststellungsklage gegen VW?

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) arbeitet derzeit zehn Fälle auf und wird auf Grundlage dieser Fälle seine Klage am 01. November 2018 beim Oberlandesgericht Braunschweig einreichen. Hält das Gericht die Klage für zulässig, können sich weitere Betroffene kostenlos beim Bundesamt für Justiz in einem sogenannten Klageregister eintragen. In zwei Monaten müssten sich insgesamt 50 Betroffene eintragen. Mit dem Beginn der Verhandlung können sich keine weiteren Personen beteiligen.

Wer kann sich an der Musterfeststellungsklage beteiligen?

Für die Musterfeststellungsklage können sich alle Dieselfahrer eintragen, die ab November 2008 ein Dieselfahrzeug der Marken Volkswagen, Audi, Skoda oder Seat mit Motoren des Typs EA 189 (Vierzylinder, Hubraum 1,2 oder 1,6 oder 2,0 Liter) gekauft haben. Für diese Fahrzeuge gab es in der Vergangenheit Rückrufaktionen für ein Softwareupdate. Selbst wer sein Fahrzeug mittlerweile verkauft hat oder verschrotten ließ, kann sich an der Musterfeststellungsklage beteiligen.

Medienberichten zufolge betrifft dies rund 2,5 Millionen Fahrzeuge.

Welche Vor- und Nachteile hat die Musterfeststellungsklage?

Helge Petersen erklärt dazu: Die Nachfrage in Bezug auf die Musterfeststellungsklage ist enorm. Generell melden wir jeden Mandanten für die Musterfeststellungsklage an, um die Vorteile zu nutzen. Vorteile sind, dass sich Betroffene kostenlos daran beteiligen können und die sogenannte Verjährung von Schadensersatzansprüchen gehemmt wird, die andernfalls schon in rund 9 Wochen, am 31.12.2018, eintritt.

Der Nachteil ist jedoch, dass sich das Musterverfahren über viele Jahre hinziehen kann und Betroffene dementsprechend lange auf den Ausgang des Verfahrens warten müssen. Zudem sieht es die Gesetzgebung vor, dass anschließend jeder Betroffene seine Ansprüche in einer Einzelklage durchsetzen muss. Es können also schlimmstenfalls mehrere Jahre ins Land gehen, bis der Einzelne von einem möglichen positiven Ausgang der Musterfeststellungsklage profitieren kann. Verlieren die Verbraucherzentralen, so sind alle, die sich für die Musterfeststellungsklage eingetragen haben, an diese Entscheidung gebunden und können keinen Schadensersatz einklagen. Sie bleiben dann auf ihrem Schaden sitzen.

Vor dem Hintergrund, ggf. jahrelang auf eine Entscheidung warten zu müssen, empfehle ich daher, neben der Beteiligung an Musterfeststellungsklage gegen VW auch die sofortige individuelle Einzelklage in Betracht zu ziehen. Tausende Dieselfahrer haben bereits selbst geklagt. Die Urteile und Vergleiche in ganz Deutschland zeigen: Einzelklagen führen zu klaren Ergebnissen innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraums. Den Diesel gegen ein mangelfreies Neufahrzeug umtauschen, den Diesel zurückgeben und den Kaufpreis rückerstattet bekommen oder den Wagen behalten und eine Schadensersatzzahlung von bis zu 10.000 Euro erhalten – all das können wir ohne Kostenrisiko für Betroffene des Dieselgate-Skandals möglich machen. Dies gilt sowohl für Bargeschäfte als auch für geleaste und kreditfinanzierte Fahrzeuge.“

Sie haben einen „Skandal-Diesel“?

Die Fachkanzlei Helge Petersen & Collegen setzt die Schadensersatzansprüche von Geschädigten des Dieselskandals ohne Kostenrisiko* durch – ganz gleich, ob Geschädigte eine Rechtsschutzversicherung haben oder nicht.

Das Team ist seit Jahren auf Rückabwicklungen spezialisiert und setzt sich bundesweit für die Rechte von Verbrauchern ein.

Helge Petersen dazu: „Kosten können nicht der Grund sein, dass Geschädigte auf ihre Rechte verzichten. Daher können wir Geschädigten mithilfe eines exklusiven Prozessfinanzierers eine Klage ohne Kostenrisiko anbieten.“

Kostenfreie und unverbindliche Ersteinschätzung: https://abgasskandal-hpc.de/anspruch-sichern/.

Wenn auch Sie betroffen sind oder Fragen zum Dieselskandal haben: Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

*) in Abhängigkeit der Kostenfreihaltung von der Zustimmung des Prozessfinanzierers


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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