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Muss ich für Bitcoin (BTC), Etherium (ETH), BitcoinCash (BCH), Ripple (XRP) etc. Steuern zahlen?

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Hype um digitale Währung

Derzeit gibt es digital kaum ein begehrteres Thema als Kryptowährungen. Es ist eine Welle an Investitionen in Kryptowährungen, unter anderem Bitcoin (BTC), Etherium (ETH), BitcoinCash (BCH), Ripple (XRP) und Co., ausgebrochen. Der neue Hype lässt sogar Marktplätze, Kaufplattformen und Server an deren Kapazitätsgrenzen kommen.

Dabei stellt sich bei der Debatte nicht nur die Frage, worum es sich bei Kryptowährungen genau handelt, sondern insbesondere klärungsbedürftig erscheint der rechtliche und vor allem steuerrechtliche Hintergrund beim Handel treiben und spekulieren mit Kryptowährungen. Sind Kryptowährungen steuerpflichtig oder gibt es auch legale Wege sie steuerfrei zu besitzen und damit Steuern zu sparen?

Kryptowährung und das Finanzamt

Für diese Frage wäre zunächst einmal zu klären, was Kryptowährungen sind. Nach der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – der Bafin – handelt es sich bei Kryptowährungen um virtuelle Währungen und digitale Zahlungsmittel. Da sie zurzeit vom Gesetzgeber noch als Recheneinheit eingestuft wurde, sind sie damit kein gesetzliches Zahlungsmittel. Steuerrechtlich betrachtet stellen die Kryptowährungen privates Geld dar.

Das Kaufen, Verkaufen und damit das Handel treiben von Kryptowährungen werden als private Veräußerungsgeschäfte eingeordnet. Ein solches privates Veräußerungsgeschäft (Spekulationsgeschäft) lässt Veräußerungsgewinne erzielen, welche unter Umständen auch steuerpflichtig sein können. Versteuert werden die Gewinne aus den Kryptowährungen nach § 23 EStG. Ob die virtuelle Währung letztendlich steuerpflichtig ist, hängt davon ab, wie viel Zeit zwischen dem Anschaffungs- und Veräußerungsdatum liegt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.rkarimi.de/2018/01/bitcoin-btc-etherium-eth-bitcoincash-bch-ripple-xrp-und-co-steuern-auf-kryptowaehrungen-muss-das-sein/

Wenden Sie sich für alle Fragen rund um das IT-Recht gern direkt an Herrn Rechtsanwalt Karimi in Berlin.


Rechtstipp vom 30.01.2018

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