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Proven Oil Canada (POC) - Schadensersatz gegen Anlageberater und Anlagevermittler

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Derzeit sehen sich viele Investoren der sechs Fonds der Proven Oil Canada mit einer Rückforderung bereits vorgenommener Ausschüttungen konfrontiert. Die Anleger der Proven Oil Canada sollten die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegenüber der Gesellschaft bzw. den Anlageberatern oder Anlagevermittlern in Betracht ziehen. Aufgrund der gewählten Beteiligungsstruktur dürfte sich die Durchsetzung von Ansprüchen gegen die Objektgesellschaft Conserve Oil Corporation mit Sitz in Kanada als sehr anspruchsvoll erweisen. 

Insbesondere unter Kostengesichtspunkten erscheint zunächst ein Vorgehen gegen beteiligte Anlagevermittler zweckmäßig. In vielen Fällen wurden die Zeichner der Anlage etwa aufgrund einer fehlenden Übermittlung des Prospekts über ihre Anlageentscheidung nicht ordentlich aufgeklärt. Zudem wurde die Beteiligung in vielen Fällen im Rahmen der Anlageberatung als „sichere“ Anlage angepriesen. 

In den allgemeinen Risikohinweisen der Prospekte findet sich der Hinweis, dass die angebotene Vermögensanlage zu einem Totalverlust führen kann. Etwa die Anlage im POC Eins-Fonds sei mit einem „maximalem Risiko“ verbunden. Anleger, die nachweislich keine riskante Vermögensanlage tätigen wollten, haben gute Chancen, auf eine Rückabwicklung des getätigten Geschäftes hinzuwirken. Soweit die Vermögensschadenshaftpflicht eines Anlageberaters oder Anlagevermittlers greifen sollte, wäre diese im Rahmen der Auseinandersetzung ebenfalls in Anspruch zu nehmen.

Gerne können Sie mich per E-Mail oder Telefon hinsichtlich einer individuellen Einschätzung Ihres Falls ansprechen.


Rechtstipp vom 21.07.2015
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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