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Qualifizierte Vertretung im Medizin- und Arzthaftungsrecht: Prozesserfolg vor Landgericht Berlin!

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Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da die Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser außergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als „schicksalhaftes Geschehen“ abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C. Ciper LL.M., Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor:

Landgericht Berlin 

Überkorrektur nach arthroskopischer Innenmeniskusteilresektion, LG Berlin, Az. 35 O 436/10

Chronologie:

Die Klägerin litt unter zunehmender Reizkniebildung und einer Belastungsschmerzsymptomatik im rechten Kniegelenk. Sie begab sich in die Klinik der Beklagten, wo eine Innenmeniskusteilresektion vorgenommen wurde. Es stellte sich nach der Operation eine sichtbare Überkorrektur (X-Beinstellung) ein. Seit dem Vorfall leidet sie unter Bewegungseinschränkungen.

Verfahren:

Das Landgericht Berlin hat ein orthopädisches Gutachten eingeholt. Daneben stellte der Gutachter fest, dass die geschilderten Beschwerden kausal auf die Überkorrektur der Beinachse beruhen würden. Das Gericht hat den Parteien sodann angeraten, sich gütlich zu einigen. Die Vergleichssumme beträgt 10.000,- Euro.

Anmerkungen von Ciper & Coll. (Dr D.C.Ciper LLM, D.C.Mahr LLM, M.B. Gilsbach LLM, Irene Rist, Agnes Szlachecki):

Das vom Gericht eingeholte Sachverständigengutachten umfasst rund fünfzig Seiten. Oftmals sind die Gutachten in Arzthaftungsprozessen deutlich kürzer. Im Ergebnis ist die erziele Vergleichssumme für die Klägerin hinnehmbar, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt D.C. Mahr LLM fest.

Medizingeschädigte Patienten sollten bei der Suche des zu vertretenden Anwaltsbüros vor allem auf folgende fünf Punkte achten:

1. Kompetenz

Diese basiert auf dem Erfahrungsschatz der Kanzlei auf dem Gebiet des Medizinrechts. Jahrzehntelange Erfahrungen zahlen sich eher aus als wenige Berufsjahre.

2. Qualifizierung

Diese basiert auf der Erfolgsstatistik: Mehrere hundert nachweisbare Prozesserfolge in wenigen Jahren lassen eher auf die Qualität der Kanzlei schließen als beispielsweise ein gutes Dutzend aufgeführte Fälle.

3. Fachanwaltschaft

Rechtsanwälte, die den Titel „Fachanwalt für Medizinrecht“ tragen, weisen nach, dass sie auf diesem Gebiet über besondere praktische und theoretische Kenntnisse verfügen, die Anwälte ohne diesen Titel gerade nicht vorweisen können.

4. Teamarbeit

Es ist einleuchtend, bei der Auswahl des Anwaltsbüros auf ein Team erfahrener Rechtsanwälte zurückzugreifen. Nur so ist gewährleistet, dass durch regelmäßigen kanzleiinternen Austausch und Hilfestellungen untereinander das bestmögliche Ziel für den Mandanten erreicht wird. In Klein- oder Kleinstkanzleien fehlt gerade diese Möglichkeit, ganz unabhängig von den Komplikationen in Urlaubs- oder Krankheitsfällen sowie sonstigen Abwesenheiten des Bearbeiters.

5. Ortsnähe

Schließlich liegt es bereits aus pragmatischen Gründen auf der Hand, dass ein medizingeschädigter Mandant aus z. B. Südbayern nicht unbedingt eine Kanzlei an der Nordseeküste involvieren sollte und umgekehrt.


Rechtstipp vom 10.03.2017

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