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Rechte der Verbraucher bei VW-Skandal: Dieselgate

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Der VW-Skandal erschüttert den Weltkonzern. Während alle Blicke sich auf Amerika richten, vergessen viele, dass auch deutsche Verbraucher durch die Manipulationen geschädigt wurden. Während einige Verbraucher darauf hoffen, dass ihnen keine Nachteile durch die Manipulationen entstehen, möchten andere Käufer von PKWs sichergehen, dass ihnen keine Nachteile entstehen.

Sie möchten zum einen sichergehen, dass Ihr PKW die bei Kauf zugesicherten Eigenschaften besitzt und zum anderen nicht, dass zum Beispiel der Verbrauch nach einer Reparatur (Nachbesserung) steigt oder die Motorleistung sinkt. Dies sind ebenso berechtigte Sorgen wie der Umstand, dass der Wiederverkaufspreis eines so bemakelten PKWs deutlich geringer ausfallen könnte. Hinzu kommen noch sonstige Kosten wie einen Ersatz PKW für die Dauer der Reparatur (Nachbesserung). Ferner ist auch zu klären, wie sich die Situation darstellt, wenn der PKW von einer Privatperson erworben wurde. Über allem steht die Gefahr der Verjährung der eigenen Ansprüche.

1. Auskunft über verbaute Software

Der Inhaber eines PKWs kann Auskunft verlangen, ob eine Software zur Manipulation installiert ist.

2. Erlöschen der Betriebserlaubnis?

Es ist möglich, dass ein betroffenes Fahrzeug aktuell nicht den Zulassungsbestimmungen entspricht. Ob und inwieweit das Kraftfahrbundesamt die Betriebserlaubnis widerrufen könnte, kann derzeit nicht sicher mitgeteilt werden. Es erscheint aber eher eine sehr theoretische Gefahr.

3. Rücktritt vom Kaufvertrag

Ein Rücktritt vom Vertrag (nach Nachbesserung) ist denkbar, wenn durch die Nachbesserungen die Motorleistung oder sonstige zugesicherte Eigenschaften erheblich abweichen. Der BGH hat hier hohe Hürden aufgestellt, sodass dies wohl nur in Einzelfällen in Betracht kommen mag.

4. Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten

Eine Vertragsanfechtung wegen arglistiger Täuschung ist keineswegs undenkbar, problematisch und ungeklärt ist aber ob die Kenntnis des Konzerns etwa den Vertragshändlern zugerechnet werden kann. Probleme sollten auch bei Privatverkäufen bestehen als diese sicher keine eigene Kenntnis hatten. Ferner muss nach Kenntnis von der arglistigen Täuschung gehandelt werden, als hier ebenfalls Fristen und Rechtsverlust droht.

5. Dr. Wachs Rechtsanwälte aus Hamburg helfen

Wenn Sie einen entsprechend bemakelten PKW besitzen und Ihre Rechte durchsetzen wollen, können Sie sich gern an uns wenden. Wir sind seit Gründung 2007 schwerpunktmäßig Verbrauchern bei der Durchsetzung Ihrer Rechte behilflich. Unabhängig von der von uns kostenlosen ersten Einschätzung zu Chancen und Risiken übernehmen regelmäßig Rechtsschutzversicherungen die Kosten, sodass Sie sich – wenn wir Sie überzeugen können – beruhigt in professionelle Hilfe begeben können. Besuchen Sie gern auch unsere Themenseite unter: http://www.dr-wachs.de/erste-hilfe/vw-skandal-rechte-der-verbraucher/.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Schadensersatzrecht & Schmerzensgeldrecht, Zivilrecht

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