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Schlechte Nachricht für Fondsanleger des IVG Euroselect 14

Rechtstipp vom 06.08.2014
Rechtstipp vom 06.08.2014

Die berühmte Londoner Büroimmobilie „The Gherkin“ („Die Gurke“) wird verkauft.

Für die finanzierenden Banken ist dies eine sehr positive Nachricht, doch für die rund 9000 Fondsanleger der Immobilien-Beteiligung wird der Verkauf nahezu den Totalverlust ihres Kapitals bedeuten.

Der Büroturm „The Gherkin“ steht seit April unter Zwangsverwaltung und soll nun verkauft werden. Diese Information gab der britische Immobilienmakler Savills am 29.07.2014 bekannt.

Aus den Kaufpreisforderungen von ca. 650 Millionen Pfund könnten die finanzierenden Banken ihre Kredite zurückerhalten. Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Helge Petersen erklärt: „Für die rund 9.000 Anleger, die in diesen Immobilienfonds investiert haben, wird wohl nichts übrig bleiben.“

Schon kurz nach der Auflage der Beteiligung im Jahr 2008 begann das Fondskonzept zu wackeln. Zur Finanzierung des Gebäudes trugen nicht nur die Anleger mit ihrem Eigenkapital bei, sondern auch ein gewährtes Darlehen einer Bank.

Die Problematik der ohnehin schon hohen Fremdfinanzierung wurde dadurch verschärft, dass dieses Darlehen in Schweizer Franken aufgenommen wurde, welcher in der Folgezeit im Gegensatz zum britischen Pfund stark anstieg. Somit nahm die Kreditbelastung erheblich zu, welche dazu führte das die Immobilie bereits seit April unter Zwangsverwaltung stand und nun verkauft werden soll.


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