Trust Financial Group Ltd. (tfg.finance) – Achtung laut FMA

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Anleger sollen über die Handelsplattform tfg.finance die Möglichkeit zum Handel u.a. in Differenzkontrakten (CFDs) auf verschiedene Basiswerte, wie Aktien, Indizes etc., und zu Forex-Geschäften haben.

Auf der Homepage von Trust Financial Group wird dargestellt, dass tausende von Händlern bereits erfolgreich mit TRUST FINANCIAL GROUP, einem preisgekrönten internationalen Investmentbroker, zusammengearbeitet hätten.

Weiterhin wird darauf verwiesen. Dass man die Mission darin sehe, die bequemsten Bedingungen für den Handel zu schaffen, ihn einfacher und zugänglicher zu machen und man die neuesten Technologien auf modernen Handelsplattformen verwenden würde.

Allerdings Vorsicht wegen Warnung zu Trust Financial Group Ltd. der FMA

Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat vor dem Abschluss mit Geschäften mit der Trust Financial Group Ltd., gewarnt und darauf verwiesen, dass die Trust Fiancial Group Ltd. keine Erlaubnis hat, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Die FMA kann durch einen derartigen Hinweis die Öffentlichkeit informieren, dass eine natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Bankgeschäfte in Österreich nicht berechtigt ist.

Sonstige Warnsignale zu tng.finance

Das Anbieten von Differenzkontrakten und Forex-Geschäften erfüllt den Tatbestand einer Wertpapierdienstleistung gemäß dem Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG).

Für das Betreiben von Wertpapierdienstleistungen in der BRD benötigen die Betreiber von Trust Financial Group eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die unseres Wissens nicht gegeben ist.

Auch mangelt es an einer Aufsicht oder Erlaubnis der FMA.

Auf der Webseite fehlt auch ein rechtsgültiges Impressum, so dass die Betreibergesellschaft und deren verantwortliche Personen nicht offenbart werden.

Optionen für Anleger der Trust Financial Group Ltd.

Beim unerlaubten Betreiben von Wertpapierdienstleistungen, etwa im Sinne eines Eigenhandels nach § 2 Abs. 2 Nr. 10 WpIG, können einem Anleger Schadensersatzansprüche nach § 823 Abs. BGB i.V.m. § 15 WpIG zustehen.

Anleger sollten auch vorsichtig sein, wenn für die Auszahlung von Guthaben weitere Einzahlungen als Gebühren, Liquiditätsnachweise etc. gefordert werden. Werden Auszahlungen verweigert oder sollten Risiken falsch dargestellt werden kommen auch andere Ansprüche in Betracht.

Anleger, die Gelder bei Trust Financial Group investiert haben, können bei Problemen gerne die Kanzlei Engelhard, Busch & Partner ansprechen, die Investoren berät und unterstützt.

Für eine erste Kontaktaufnahme bzw. ein Ersttelefonat, in deren Rahmen Ansatzpunkte und z.B. Kostenfragen erörtert werden, entstehen ohne weitere Tätigkeiten auch keine Kosten.

Die Kanzlei Engelhard, Busch & Partner verfügt auch seit circa 30 Jahren über ein umfangreiches Know-how und Erfahrungen hinsichtlich der Vertretung von geschädigten Kapitalanlegern, insbesondere auch im Zusammenhang mit Kapitalanlagebetrug.

Stand: 14.06.2024


Kompetenz und Erfahrung seit 30 Jahren im Kapitalanlagerecht, Anlagebetrug 

Oliver Busch erhielt seine Zulassung als Rechtsanwalt 1992. Er ist Mitglied im Verein für Bankrechtskunde und im Rechtsforum-Finanzdienstleistungen e. V..

Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Bank- und Börsenrecht, Kapitalanlagebetrug, Arbeitsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht.

Rechtsanwalt Busch aus München ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Anlegerschutzrecht Aktuell“ und er ist als Autor und Referent zu verschiedenen Themen aus dem Kapitalanlagerecht tätig.

Foto(s): https://www.kanzlei-ebp.de/wp-content/uploads/2013/11/Farbe-9147.jpg


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