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Volkswagen – Musterverfahren: Anleger können sich noch kostengünstig beteiligen

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Bei der Volkswagen AG gilt offensichtlich weiterhin die Salamitaktik. Einmal mehr haben amerikanische Ermittlungsakten ergeben, dass im Verfahren gegen die Volkswagen AG noch lange nicht alle Fakten auf dem Tisch liegen.

Die aktuellsten Enthüllungen zeigen, dass sowohl Ex-VW-Chef Winterkorn als auch Ex-Markenchef Herbert Diess schon im Juli 2015 über die Betrugssoftware in den Fahrzeugen des Wolfsburger Unternehmens Bescheid wussten. Damit gibt es weitere Hinweise auf einen deutlich früheren Zeitpunkt, als Volkswagen selbst bereit ist, dies zuzugeben. Hier hält man offiziell weiter daran fest, dass die Vorstände aus den Medien von der Diesel-Affäre erfahren haben.

Für die Beteiligten im KapMuG-Verfahren der Volkswagen AG ist das eine gute Nachricht. Amerikanische Ermittlungsergebnisse werden auch zum Prozessstoff dieses Verfahrens gehören können.

Die Rechtsanwaltskanzlei Daniela Bergdolt geht nicht davon aus, dass das das letzte ist, was wir in dieser Sache gehört haben. Wir haben schon bei der Zurückhaltung des Berichts der Kanzlei Jones Day gesehen, dass VW nicht gewillt ist, konstruktiv in diesem Verfahren mitzuarbeiten. Von daher passt das nur allzu gut ins Bild.

Vor dem Angesicht dieser Entwicklungen ist es für Aktionäre interessant zu wissen, dass es immer noch die Möglichkeit gibt, sich kostengünstig am Musterverfahren (Sammelverfahren) gegen VW zu beteiligen. Geschädigte Aktionäre haben hier noch bis zum 8.9.2017 die Möglichkeit, ihre Ansprüche im Verfahren anzumelden. Diese Art eines Verfahrens, die es so nur im Kapitalmarktrecht gibt, ermöglicht es auch kleineren Anlegern, von den Ergebnissen des Musterprozesses zu profitieren.


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