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Wettbewerbsrechtliche Abmahnung von RA Volker Jakob für Herrn Helmut Hesselbach

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Uns liegt ein weiteres Mal ein Abmahnschreiben des Rechtsanwalts Volker Jakob aus Bad Endbach vor, der hier für den Unternehmer Helmut Hesselbach unlauteres wettbewerbsrechtliches Verhalten behauptet und verfolgt. Wir haben über Abmahnungen des RA Volker Jakob bereits einige Male berichtet, vgl. u. a.

https://www.muensteraner-rechtsanwaelte.de/gegnerliste/

https://www.anwalt.de/rechtstipps/abmahnung-von-rechtsanwalt-volker-jakob-und-anton-manuel-brandl-erhalten_150009.html

https://www.anwalt.de/rechtstipps/abmahnung-des-rechtsanwalts-volker-jakob-fuer-herrn-helmut-hesselbach_154427.html.

Was werfen RA Volker Jakob und Helmut Hesselbach dem Abgemahnten vor?

Dem Abgemahnten wird von Helmut Hesselbach über dessen Rechtsanwalt Volker Jakob vorliegend vorgeworfen, 

- eine falsche Widerrufsbelehrung vorzuhalten

- nicht das gesetzliche Musterwiderrufsformular zur Verfügung zu stellen

- nicht über die einzelnen technischen Schritte zu informieren, die zu einem Vertragsschluss führen

- nicht über die zur Verfügung stehenden technischen Mittel zur Berichtigung von Eingabefehlern vor Abgabe der Bestellung zu informieren

- nicht darüber zu informieren, ob der Vertragstext nach Vertragsschluss vom Verkäufer gespeichert wird und ob und ggf. wie dieser später wieder aufgerufen werden kann.

Bei allen Punkten handelt es sich um den Vorwurf, Pflichtinformationen bei Verträgen im elektronischen Geschäftsverkehr (Art 246c EGBGB) bzw. bei Verträgen im Fernabsatz (Art 246a EGBGB) nicht an den Verbraucher weitergegeben zu haben. Bei allen Punkten handelt es sich um Marktverhaltensregeln und um bekannte „Abmahnklassiker“.

Was fordert RA Volker Jakob für Herrn Helmut Hesselbach?

Rechtsanwalt Volker Jakob fordert für seinen Mandanten Hesselbach die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung, die als Muster dem Abmahnschreiben beigefügt ist. 

Weiter wird die Erstattung der Rechtsanwaltsgebühren als Aufwendungserstattung gefordert, hier berechnet aus einem Gegenstandswert von 30.000,00 EUR. 

Wie sollte sich der Abgemahnte richtig verhalten?

Der Abgemahnte sollte die (kurzen) Fristen in jedem Fall beachten und einhalten. Gleichzeitig sollten die Forderungen nicht vorschnell erfüllt werden. Abgesehen von der höheren Zahlungsforderung ist insbesondere die Forderung nach Abgabe einer Unterwerfungserklärung eine einschneidende Forderung, der keinesfalls leichtfertig und vorschnell nachgekommen werden sollte. Je nach konkretem Vorwurf kann ein Unterlassungsversprechen mittel- und langfristig zudem hohe weitere Kostenrisiken aufwerfen. 

In jedem Fall sollte daher zunächst ein Fachmann mit der Prüfung der Forderungen beauftragt werden. Sofern tatsächlich ein Verstoß vorliegt, was nicht notwendigerweise immer der Fall ist, berät der versierte Fachanwalt hinsichtlich der unterschiedlichen Reaktionsmöglichkeiten und klärt über Vorteile und Risiken auf. 

Sofern die Abgabe eines Unterlassungsversprechens die richtige Wahl sein sollte, ändert der Rechtsvertreter das Unterwerfungsversprechen möglichst weit zugunsten des Abgemahnten ab.

Kostenlose telefonische Ersteinschätzung durch Rechtsanwälte | Fachanwälte

Unsere Kanzlei berät und vertritt seit vielen Jahren in wettbewerbsrechtlichen Angelegenheiten bundesweit. Wir verfügen über die erforderlichen Kenntnisse, um das für Sie bestmögliche Ergebnis zu erreichen, wie bereits unsere einschlägigen Fachanwaltschaften zeigen. Weitere Informationen zum Thema Abmahnung und zum Wettbewerbsrecht finden Sie auf der Kanzleihomepage.

Gerne können Sie uns anrufen, um eine kostenlose telefonische Ersteinschätzung Ihrer Angelegenheit zu erhalten. Sie können uns vorab auch – ebenfalls für Sie unverbindlich – die Abmahnung via E-Mail oder Telefax zusenden. Sofern Sie Ihre Rufnummer mit angeben, werden wir uns gerne bei Ihnen zurückmelden.

Wir freuen uns, Sie deutschlandweit zu beraten!


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Gewerblicher Rechtsschutz, Wettbewerbsrecht

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