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WaffG 2002 - Waffengesetz

Die wichtigsten Fragen zum WaffG 2002

Das Waffengesetz ist das wichtigste Gesetz, wenn es um den Umgang mit Waffen geht.
Das WaffG regelt Definition, Umgang, Erlaubnis, Erwerb und Handel von bzw. mit Waffen.
Voraussetzungen für den Besitz einer Waffe sind Mindestalter, Zuverlässigkeit, persönliche Eignung, Nachweis über waffenrechtliche Eignung und Nachweis über persönliches Bedürfnis an der Waffe und den Umgang damit.
Nach WaffG gelten als Waffen: Schusswaffen oder ähnliche Gegenstände; Gegenstände, die als Angriffs- oder Abwehrgegenstand genutzt werden sollen; Gegenstände, die ihrer Beschaffenheit nach als Waffe genutzt werden können.
Folgende Gesetze enthalten ebenfalls Regelungen zu Waffen: Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV), Allgemeine Waffengesetz-Verordnung (AWaffV), Sprengstoffgesetz (SprengG) und Beschussgesetz (BeschG).

Über das WaffG 2002

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Waffengesetz (WaffG) regelt den Umgang mit Waffen.
  • Es definiert, was eine Waffe ist, und gibt Auskunft darüber, wann sie erlaubt ist und wann nicht.
  • Auch der Erwerb und der Handel werden geregelt.
  • Straf- und Bußgeldvorschriften geben an, welche Strafe bei einem Verstoß gegen das WaffG droht.
Was ist das Waffengesetz?

Das Waffengesetz ist das wichtigste Gesetz, wenn es um den Umgang mit Waffen geht. Es beinhaltet Vorschriften, die die Zulassung, den Handel, den Erwerb und den Besitz von Waffen sowie Munition regeln. Es dient vor allem dem Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Ein unkontrollierter Waffenbesitz soll hierdurch abgewendet werden.

Das WaffG trat erstmals 1973 in Kraft und ist in seiner heutigen Form seit der Reform zum 1. April 2003 gültig.

Die wichtigsten Inhalte des WaffG

Auf der einen Seite definiert es, was eine Waffe ist und was nicht. Auf der anderen Seite gibt es Auskunft darüber, unter welchen Voraussetzungen jemand eine Waffe besitzen darf.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um eine Waffe besitzen zu dürfen:

  • Mindestalter (vollendetes 18. Lebensjahr)
  • Zuverlässigkeit und persönliche Eignung (ungeeignet sind z. B. Straftäter oder alkohol- und drogenabhängige Menschen)
  • Nachweise über waffenrechtliche Eignung (z. B. anhand eines Schulungskurses oder Ähnlichem)
  • Nachweis des persönlichen Bedürfnisses an der Waffe und dem Umgang damit (z. B. bei Jägern, Sportschützen oder gefährdeten Personen)
Was als Waffe gilt und was nicht, legt das WaffG genau fest. Danach sind Waffen

  • Schusswaffen oder ähnliche Gegenstände
  • Gegenstände, die als Angriffs- oder Abwehrgegenstand genutzt werden sollen (z. B. Springmesser, Würgehölzer, Schlagringe)
  • Gegenstände, die ihrer Beschaffenheit nach als Waffe genutzt werden können (müssen jedoch im WaffG ausdrücklich genannt sein)
Welche Gesetze können noch herangezogen werden?

Neben dem WaffG sind ergänzend folgende Gesetze heranzuziehen: