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3,6 Mrd. $ Anlegergelder der SEC Fair Funds

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Bei der amerikanischen Finanzaufsicht SEC (http://www.sec.gov) befinden sich derzeit Gelder aus Gewinnabschöpfung in Höhe von noch 3,6 Milliarden $ (Fair Funds). Fair Funds ist ein Fonds und wurde begründet durch den Sarbanes-Oxley Act 2002: http://en.wikipedia.org/wiki/Sarbanes-Oxley_Act

Insgesamt wurden innerhalb der letzten zehn Jahre ca. 9 Milliarden $ von der SEC wegen Manipulationen im Wertpapierhandel und ähnlicher Gründe erlangt. Ein großer Teil davon konnte an die geschädigten Kleinanleger ausgekehrt werden.

Es handelt sich bei der Schadenswiedergutmachung um ein aufsichtsrechtliches Verfahren durch die SEC. Es wird geführt wie ein Zivilverfahren.

Es besteht ein gesetzlicher Auftrag, die Geschädigten zu ermitteln und ihnen den Schadensersatz auszukehren (Sarbanes-Oxley Act 2002).

Bei der Gewinnabschöpfung können die geschädigten Anleger nicht immer ermittelt werden. Die Gewinnabschöpfung beruhte oft auf manipulierten Kursgewinnen. Hierbei sind der Geschädigte und der Einzelschaden schwierig festzustellen. Der Geschädigte ist typischerweise der Anleger, der ein Wertpapier zu einem fälschlicherweise überhöhten Preis erworben hat.

Oft werden die Gewinne für ein bestimmtes Unternehmen einem gerichtlich bestellten Verwalter zugewiesen. Dieser führt das Verteilungsverfahren durch.

In dem verfahrenseröffnenden Schriftsatz durch das Gericht wird der Sachverhalt festgestellt. Damit wird die Gruppe der berechtigten Anleger festgelegt. Es wird eine Definition formuliert von dem Gericht. Diejenigen, die in diese Definition passen, erhalten dann nach einem Verteilungsschlüssel das Geld. Die Definition erfasst auch den zeitlichen Rahmen der Schädigung.

In den USA ist ein Verfall der Anlegergelder an den Staat nicht möglich.

Die Kausalität zwischen der Betrugshandlung und dem Schaden wird vermutet. Diese Vermutung gilt dann, wenn der Anleger in die Definition des Gerichtes fällt.

Es gibt einen fraud-on-the-market (Betrug am Markt). In einem solchen Fall sind alle Marktteilnehmer zum Schadensersatz berechtigt.

Wird ein Verwalter eingesetzt, laufen meistens Fristen. Es handelt sich um Fristen von 60 Tagen oder 90 Tagen. Danach ist der Anspruch nicht verloren. Er kann aber im Prinzip nicht mehr über den Verwalter angemeldet werden. Die Anmeldung muss dann direkt bei der SEC erfolgen.

Nähere Einzelheiten einschließlich der Liste der betroffenen Unternehmen ergeben aus der website http://www.naberpc.com/kapitalanlage_pd.html

Deutsche Geschädigte oder deren Vertreter können sich an den Kollegen Rechtsanwalt und Attorney at Law Helge Naber, 300 CENTRAL AVENUE SUITE 320 • GREAT FALLS MONTANA 59401 • T 0014064523100 • F 0014064526599, wenden.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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