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Abmahnung Urheberrechtsverletzung? Wir helfen Ihnen!

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Haben Sie eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung erhalten? Keine Sorge, wir helfen Ihnen!

Unsere Erfahrung

Wir haben Erfahrung aus tausenden Abmahnungen, gerade mit den großen Anwaltskanzleien aus München wie z. B. Waldorf Frommer. Wir haben täglich mit diesen zu tun, kennen sie bestens und können Ihnen sehr gut helfen!

Unser Ziel

Wir verweigern für Sie die Zahlung von Schadensersatz und Anwaltskosten. Dabei ist unser Ziel in den meisten Fällen eine 0-Zahlung, mindestens aber eine deutliche Reduzierung der Zahlbeträge an die Kanzlei Waldorf Frommer.

Ihr Nutzen

Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail. Die Ersteinschätzung ist immer kostenlos und unverbindlich für Sie. Wir helfen Ihnen gerne.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was im Falle einer Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung auf Sie zukommen könnte und wie man richtig auf eine solche Abmahnung reagiert.

Worum geht's?

In den allermeisten Fällen wird eine Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung u. a. verschickt, weil man ein illegales Tauschbörsenangebot (Filesharing) vorgenommen haben soll. Viele von Ihnen werden gar nicht wissen, dass Sie hier einen illegalen Upload vorgenommen haben sollen (BitTorrent).

Viele werden gar nicht gemerkt haben, dass sie gar kein Streaming, sondern einen illegalen Upload getätigt haben (PopcornTime)

Sollte sich herausstellen, dass Sie den Upload definitiv nicht vorgenommen haben, sondern ein Dritter, haften Sie schon nicht mehr als Täter.

Bereits an dieser Stelle würde es für Sie auf jeden Fall schon billiger werden. Wenn man dann noch darlegen kann, warum Sie auch nicht als Mittäter und auch nicht als Störer haften, ein Dritter für den fraglichen Verstoß in Betracht kommt und Sie alle Ihnen obliegenden Pflichten beachtet haben, kann man Sie gänzlich mit einer 0-Zahlung an die Kanzlei vertreten.

Zur Haftung eines ermittelten Anschlussinhabers, von dessen Anschluss vermeintlich eine Urheberrechtsverletzung begangen worden sein soll, hat der BGH eine Reihe von Grundsätzen aufgestellt und zum Ausdruck gebracht, über die heftig kontrovers diskutiert wird:

Der BGH hat nochmals in seiner Entscheidung vom 06.10.2016 (BGH I ZR 154/15 „Afterlife“) klargestellt, dass der Anschlussinhaber eben nicht den Täter nennen muss.

Daran ändert auch das Urteil des BGH vom v. 30.03.2017, Az. I ZR 19/16 „Loud“, nichts.

Zwar muss der Anschlussinhaber den Namen des Familienangehörigen nennen, wenn er ihn im Rahmen von Nachforschungen erfahren hat, aber der Anschlussinhaber ist nur zu zumutbaren Nachforschungen verpflichtet. Das gilt nur für den Fall, dass er den Täter kennt.

Bis zu dieser Entscheidung war noch unklar, inwieweit der abgemahnte Internet-Anschlussinhaber zu Nachforschungen bezüglich der potenziellen Nutzung seines Anschlusses durch Dritte verpflichtet ist, um sich selbst zu entlasten. „Der BGH hat nun in seiner Entscheidung erfreulicherweise deutlich klargestellt, dass die Nachforschung lediglich auf einen möglichen Zugriff potenzieller Täter und deren Namen bezogen sind. Für Verheiratete ist es ausreichend, wenn sie dem Gericht mitteilen, dass der Ehepartner selbstständig Zugriff auf den Computer hatte. Weitergehende Nachforschungen sind dem Anschlussinhaber nicht zuzumuten.“

Der BGH hat also nochmals in seiner Entscheidung vom 06.10.2016 (BGH I ZR 154/15 „Afterlife“) klargestellt, dass der Anschlussinhaber eben nicht den Täter nennen muss.

Wer mahnt ab und für wen?

Abmahnkanzleien:

  • Daniel Sebastian – für DigiRights u. a.
  • Fareds – für MIG Film GmbH u. a.
  • Gutsch und Schlegel – für WVG Medien GmbH u. a.
  • Lutz Schröder – für Neil Thomson u. a.
  • Negele Zimmel Greuter Beller – für LFP Video Group u. a.
  • Nimrod – für Astragon Entertainment GmbH u. a.
  • Rainer Munderloh – für RGF Productions Limited u. a.
  • Rasch – für Universal Music GmbH u. a.
  • Sarwari – für G & G Media Foto Film GmbH u. a.
  • Schutt Waetke – für TOBIS Film GmbH u. a.
  • Waldorf Frommer – für Warner Bros, Universum Film, 20th Century Fox, Studiocanal, Constantin Film u. a.

Klagen Abmahnkanzleien wie z. B. Waldorf Frommer immer?

Generell ist davon auszugehen, dass eine Abmahnkanzlei immer vor Gericht geht, wenn sie der Auffassung ist, gute Erfolgsaussichten zu haben. Darauf zu hoffen, dass „die eh nicht klagen“, wie es in manchen Foren beschrieben wird, ist höchst fahrlässig. Dennoch gibt es durchaus auch viele Wege und Möglichkeiten, wie man sich erfolgreich gegen eine Klage wehren kann.

Lohnt sich überhaupt ein eigener Anwalt?

Aus dem eben Gesagten lohnt sich der eigene Anwalt auf jeden Fall. Aber auch ganz generell sind wir jedenfalls in den vergangenen Jahren in fast allen Fällen in der Lage gewesen, den Zahlbetrag bei einer Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung deutlich zu reduzieren oder sogar ganz zu beseitigen, sodass sich unsere Einschaltung auch wirtschaftlich gerechnet hat. Natürlich gibt es hierfür keine uneingeschränkte Garantie, denn jeder Fall ist anders. Aber genau das kann man seriös in einer ersten kostenlosen Einschätzung abklären.

Muss man immer eine Unterlassungserklärung abgeben? Sollte es dann eine eigene Unterlassungserklärung sein?

Nach erfolgreicher Einschätzung Ihrer Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung werden wir gegebenenfalls eine modifizierte Unterlassungserklärung, die genau für Ihren Fall gefertigt wird, oder auch gar keine Unterlassungserklärung abgeben. Dies könnte sehr wichtig sein, um ein vielleicht drohendes, sündhaft teures einstweiliges Verfügungsverfahren vor Gericht für Sie abzuwenden.

Hierbei sollten Sie keine sog. modifizierte Unterlassungserklärung aus dem Internet herunterladen, auch nicht vorgefertigte Formulare von Verbraucherzentralen oder sonstigen Stellen wie Internetforen, Rechtsschutzversicherungen oder sonstigen Vereinen verwenden. Ihr Fall ist ein Einzelfall! Bei falscher Beratung zur Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung kann dies zu unnötigen, fatalen Folgen führen, die Sie lebenslänglich binden.

Rufen Sie uns jetzt an oder schreiben Sie uns eine E-Mail und nutzen Sie unser Angebot einer kostenlosen Ersteinschätzung.

Christian Giese

Rechtsanwalt



Rechtstipp vom 28.03.2018
aus der Themenwelt Illegales Filesharing und dem Rechtsgebiet Urheberrecht & Medienrecht

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