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Alt-Verträge mit der Aachener Bausparkasse jetzt noch ablösen!

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Jetzt vom aktuell historisch attraktiven Zinsniveau profitieren. Mit Werdermann | von Rüden Rechtsanwälten widerrufen.

BGH-Rechtsprechung macht attraktiven Ausstieg möglich!

Nach Ansicht des Bundesgerichtshofs sind tausende Widerrufsbelehrungen zu – nach dem 1. November 2002 geschlossenen – Immobiliendarlehensverträgen fehlerhaft. Damit haben tausende Darlehensnehmer die Rechtsansicht des höchsten deutschen Gerichts auf ihrer Seite.

Denn beginnt eine Widerrufsfrist aufgrund Fehlerhaftigkeit des Belehrungspapiers niemals zu laufen, lässt sich der Vertrag noch nach Jahren widerrufen. Ohne Zahlung der – für den außerplanmäßigen Ausstieg im Normalfall vorgesehenen – Vorfälligkeitsentschädigung, denn diese fällt nur im Kündigungsfall an.

Da die europäische Nullzinspolitik ein aktuell rekordverdächtig niedriges Zinsniveau ermöglicht, bietet sich Verbrauchern die Chance, neue Verträge zu deutlich attraktiveren Konditionen zu schließen und dadurch tausende Euro an Zinsen zu sparen!

Neue Rechtslage – Widerruf meist nur noch bis zum 21. Juni möglich!

Darlehensnehmer, die von dieser Chance noch Gebrauch machen wollen, müssen sich beeilen. Nach der Verabschiedung eines Gesetzes zur Umsetzung einer EU-Richtlinie Anfang des Jahres ist das nach bisheriger Rechtslage „ewige“ Widerrufsrecht vom Tisch. Zwischen 2002 und 2010 geschlossene Verträge können nun nur noch bis zum 21. Juni des Jahres widerrufen werden. Darlehensnehmer müssen sich beeilen!

Immobiliendarlehensverträge der Aachener Bausparkasse könnten noch widerrufbar sein

In Widerrufsbelehrungen der Aachener Bausparkasse haben wir mögliche Fehler entdeckt, die im Einzelfall zur Unwirksamkeit der Belehrungen und damit zur Widerrufbarkeit der Verträge führen können. Im Folgenden werden einige typische Fehler der Belehrungen dargestellt. 

Unvollständige Aufzählung der Pflichtangaben für Fristbeginn in Belehrungen der Aachener Bausparkasse

In vielen Belehrungen findet sich eine unklare Bestimmung zum Beginn der Widerrufsfrist. Es wird darauf hingewiesen, dass der Beginn der Frist vom Erhalt aller Pflichtangaben gem. § 492 Abs. 2 BGB abhängig sei. Welche Angaben das sein sollen, wird jedoch nicht vollständig dargestellt, die Belehrung beschränkt sich auf drei Beispiele. Der Darlehensnehmer ist damit im Zweifel gehalten, selbstständig tätig zu werden, um den Beginn der Frist genau bestimmen zu können. Das ist nicht mit den gesetzlichen Anforderungen an Deutlichkeit und Verständlichkeit zu vereinbaren.

Aachener Bausparkasse belehrt einseitig über Pflichten im Widerrufsfall

Weiterhin findet sich in vielen Belehrungen der Aachener Bausparkasse eine zweifelhafte Bestimmung zu Pflichten im Widerrufsfall. So wird bestimmt, der Darlehensnehmer habe nach erfolgtem Widerruf binnen 30 Tagen sämtliche erhaltene Leistungen zurückzuzahlen. Es wird aber mit keinem Wort erwähnt, dass auch die Bausparkasse selbst verpflichtet ist, vom Kunden bereits empfangene Leistungen innerhalb derselben Frist zurückzuzahlen. Der Darlehensnehmer erhält ein einseitiges Bild der bestehenden Pflichten und letztlich ein falsches Bild der Rechtslage. Das ist nicht hinnehmbar.

Werdermann | von Rüden Rechtsanwälte – Prüfung Ihrer Unterlagen und Widerruf Ihres Darlehens durch unsere Experten

Die Möglichkeit, ein unattraktives Immobiliendarlehen aufgrund Fehlerhaftigkeit von Widerrufsbelehrungen nach Jahren widerrufen zu können, kann für Darlehensnehmer ein finanzieller Glücksgriff sein. Jedem Widerruf muss jedoch eine umfassende Vorbereitung vorangehen. Eine eingehende Prüfung der jeweiligen Unterlagen durch erfahrene Experten ist unerlässlich. Von einem eigenmächtigen Vorgehen wird Darlehensnehmern wegen der Gefahr einer Rechtsverkürzung dringend abgeraten.

Bei Werdermann | von Rüden bieten wir Ihnen eine kostenlose und unverbindliche Vorprüfung Ihrer Unterlagen an. Wir sind zuversichtlich, mit Ihnen einen schnellen Weg aus Ihrem unattraktiven Alt-Vertrag zu finden!

Ihre Vorteile nach Inanspruchnahme unserer kostenlosen Ersteinschätzung

  1. Sie wissen, ob Ihre Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist.
  2. Wir sagen Ihnen, wie die Gerichte gerade zu Ihrem Fall entscheiden.
  3. Wir nennen Ihnen Ihr Einsparpotential beim Widerruf.
  4. Wir sagen Ihnen, was die Rechtsdurchsetzung kostet.
  5. Wir sagen Ihnen, wie lange es dauert, bis Sie aus dem Vertrag herauskommen.

Kurz: Sie wissen was Ihnen zusteht und was es kostet.


Rechtstipp vom 10.06.2016
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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