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Audi Dieselskandal: Staatsanwaltschaft beschuldigt AUDI-Chef Stadler

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Keine schöne Sache: AUDI-Chef Stadler musste eine Durchsuchung seiner Privatwohnung über sich ergehen lassen. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen jetzt ausgeweitet und dabei konkret den AUDI-Chef in den Fokus genommen. Die Staatsanwaltschaft München II berichtet derweil: Es werde gegen Audi-Chef Rupert Stadtler und ein weiteres amtierendes Audi-Vorstandsmitglied im Rahmen des Skandals um manipulierte Dieselfahrzeuge ermittelt. Beiden würde Betrug zur Last gelegt und sie werden seit dem 30. Mai 2018 als Beschuldigte geführt.

Rechtsanwalt Dr. Hartung: „In Verfahren gegen Audi als Hersteller der betroffenen Fahrzeuge ist es aus prozesstaktischen Gründen natürlich immens wichtig, dass der AUDI-Vorstand um die Manipulationen wusste.“

Audi gehört zu den Mitspielern des Abgasskandals vom 1. Moment an, denn der eigentliche Skandal-Motor EA189 ist in fast allen AUDI-Kleinwagen und Mittelklassemodellen von 2008 bis 2014 verbaut worden. Die eigentliche Rolle im Skandal nimmt AUDI allerdings dadurch ein, dass die Ingolstädter die Betrügereien in die automobile Oberklasse einführten. Die von AUDI entwickelten V6- und V8-Motoren der Schadstoffklasse 6 treiben neben den eigenen Flaggschiffen von A6 bis Q7 auch die SUVs Cayenne und Macan von Porsche sowie den Touareg von Volkswagen an.

Rechtsanwalt Dr. Hartung empfiehlt betroffenen Audi-Besitzern, sich Gedanken über eine mögliche Rückgabe zu machen und Schadensersatzansprüche konsequent einzufordern.

Hartung ist Kooperationspartner der IG Dieselskandal und steht für eine kostenlose Erstberatung gern zur Verfügung.


Rechtstipp vom 11.06.2018
aus der Themenwelt Rechte betrogener Käufer und den Rechtsgebieten Allgemeines Vertragsrecht, Kaufrecht, Verkehrsrecht

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