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Beteiligung an dem offenen Schiffsfonds LF Open Waters OP

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Auch der offene Fonds Investmentfonds LF Open Waters OP ist seit Oktober 2008 geschlossen.

Der Fonds LF Open Waters OP war als erster neben vielen weiteren Fonds des Emissionshauses Lloyd Fonds als offener Schiffsfonds konzipiert. Wie üblich wurde bei einem offenen Fonds damit geworben, dass die Anteile an einem solchen offenen Fonds jederzeit an jedermann verkauft werden können und somit neue Anleger hinzukommen können, wodurch eine hohe Liquidität des Fonds gewährleistet wird. Das Konzept ging nicht auf.

Der offene Fonds LF Open Waters OP wurde sehr häufig von Sparkassen, insbesondere auch der Stadtsparkasse Düsseldorf, vertrieben. In die Krise geriet der Fonds, nachdem der Schuldendienst für die HSH Nordbank AG durch den Betrieb der Container-, Tanker- und anderer Seeschiffe nicht mehr erwirtschaftet werden konnte, sodass es im Herbst 2008 zur Schließung des Fonds kam.

Bis auf weiteres bleibt der Fonds geschlossen.

Anleger, die in den LF Open Waters OP investiert haben, sollten dringend prüfen, ob gegen den Vermittler bzw. die beratende Bank Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung bestehen. Schadensersatzansprüche kommen hier unter dem Gesichtspunkt unterlassener Risikoaufklärung ebenso wie der Tatsache, dass nicht auf die Kick-Backs aufgeklärt wurde, in Betracht.


Rechtstipp vom 15.08.2011
aus der Themenwelt Finanzen und Versicherung und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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