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Dieselskandal: Illegale Abschalteinrichtung auch bei Dieselmotoren von Mitsubishi?

  • 1 Minuten Lesezeit

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Der Dieselskandal wurde lange Zeit vor allem mit Volkswagen und Daimler / Mercedes in Verbindung gebracht. Fahrer eines Diesels von Mitsubishi konnten sich bisher beruhigt zurücklehnen. Dies könnte sich nun aber gravierend ändern. Auch gegen Mitsubishi werden aktuell Vorwürfe laut, bei Dieselmotoren die Abgaswerte manipuliert zu haben.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat im Januar 2020 bundesweit insgesamt zehn Objekte von Mitsubishi wegen des Verdachts des Betrugs durchsucht. Dabei wird laut Staatsanwaltschaft gegen verantwortliche Person ermittelt, die bei Mitsubishi bzw. einer Tochterfirma beschäftigt sind.

Die Staatsanwaltschaft geht dabei der Frage nach, ob bei Fahrzeugen mit 1,6 und 2,2 Liter Dieselmotoren der Abgasnorm Euro fünf und sechs illegale Abstandeinrichtungen verbaut wurden, mit denen möglicherweise die Abgasimmissionen manipuliert wurden.

Erinnerungen an VW und Daimler werden wach

Das Ganze erinnert doch stark an die Anfänge der diese Skandale bei Volkswagen und Daimler. Auch hier können also Softwareupdates, Rückrufaktionen, Fahrverbote und Wertverluste drohen! Alles das schwebt über den betroffenen Fahrzeugen.

Betroffene sollten tätig werden

Betroffene Besitzer eines Mitsubishi sollten nicht länger abwarten, sondern tätig werden. Wir sehen einen guten Ansatzpunkt, Schadensersatzansprüche gegen Mitsubishi geltend zu machen.

Mit einem Schadenersatzanspruch können Geschädigte so gestellt werden, als hätten sie das Auto nie gekauft. Konkret bedeutet dies, dass das Fahrzeug an Mitsubishi zurückgegeben werden kann und man dafür den Kaufpreis zurück erhält. Ggf. wäre allerdings eine Nutzungsentschädigung für die zwischenzeitlich gefahrenen Kilometer abzuziehen.

Übrigens funktioniert das Ganze auch unabhängig davon, ob man das Fahrzeug als Neuwagen oder Gebrauch gekauft hat.

Über die Kanzlei Mutschke

Die Mutschke Rechtsanwaltsgesellschaft mbH begleitet seit Jahren geschädigte Dieselfahrer bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche. Die Kanzlei ist deutschlandweit sowie international tätig und unterhält Büros in Düsseldorf und Bielefeld.



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