Geblitzt: Aalen, auf der BAB 7, bei km 785,150, Würzburg – Ulm- Bußgeld, Punkte und Fahrverbot verhindern!

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Die Zentrale Bußgeldstelle in Karlsruhe macht Ihnen ein Überschreiten der hier zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zum Vorwurf? Bei dieser Messstelle lohnt es sich, die Messung anzufechten. Denn das hier aufgebaute Lasermessgerät von Typ PoliScan Speed ist derart unzuverlässig, dass allein wegen seiner Unzuverlässigkeit überdurchschnittlich viele Vlerfahren eingestellt werden.

Die Arbeitsweise dieses Blitzertyps ist einfach erklärt. Das Gerät sendet ununterbrochen Laserstrahlen aus, welche die Autobahn auf einer Länge von 75 Meter erfassen. Die in diesem Messbereich befindlichen Fahrzeuge reflektieren diese Impulse und senden sie zu dem Messsensor zurück. Dadurch werden Daten gewonnen, die ein Bestimmen der für diese Strecke benötigten Fahrzeit ermöglichen. Dies ist dann die Grundlage für eine Weg- Zeit- Berechnung, deren Ergebnis die gefahrene Geschwindigkeit ist.

Jedoch führt die hier eingestellte überlange Messstrecke zu einer nicht beabsichtigten Auffächerung der ausgesandten Strahlen und damit auch zu einer Verzerrung der Rückstrahlimpulse. Die dadurch verursachte Verfälschung der Messdaten tritt deswegen so häufig und massiv auf, dass etwa jedes zweite Messergebnis allein aus diesem Grund falsch ist. Auch treten Ungenauigkeiten bei der Zuordnung auf, sobald sich mehr als ein Fahrzeug im Messbereich befindet. In diesem Fall ist der Bußgeldstelle kein sicherer Nachweis möglich, dass auch wirklich das Fahrzeug auf dem Foto mit der angezeigten Geschwindigkeit gemessen wurde. Der Messsensor muss unbedingt im rechten Winkel zur Fahrbahn ausgerichtet werden. Oft ist die Justierung beim Aufbau aber nicht exakt genug. Dann führen schon minimalste Abweichungen automatisch zu überhöhten Geschwindigkeitsanzeigen. Fehlt in der Akte ein Schulungsnachweis für die eingesetzten Messbeamten oder ist die Geräteeichung abgelaufen, darf die Messung ebenfalls nicht verwertet werden. Dies gilt auch, wenn nicht alle vorgeschriebenen Funktionstests vollständig in der Akte dokumentiert sind.

Diese und noch sehr viele andere Fehler können bei der Durchsicht der Messunterlagen gefunden werden.

Daher überprüft Rechtsanwalt Andreas Junge Ihre Messakte und lässt für Ihren Messvorgang ein TÜV- zertifiziertes Gutachten erstellen. Dieses weist die bei Ihrer Messung aufgetretenen Fehler nach.

Das Resultat ist dann ein Freispruch oder zumindest eine Verfahrenseinstellung. 

Ihre Rechtsschutzversicherung kommt für alle Verfahrenskosten auf, einschließlich die des Gutachters. Eventuelle Selbstbeteiligungen werden von Rechtsanwalt Junge nicht geltend gemacht.

Senden Sie einfach Ihre Fragen per Mail  (junge@jhb.legal) oder rufen Sie in der Kanzlei von Rechtsanwalt Junge an. 

Eine kurzfristige Kontaktaufnahme ist auch unter  01792346907 möglich.

Foto(s): Andreas Junge

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