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Geblitzt in München, auf der A 8 West, Ri. München, Abschnitt 540, bei km 1.849- Bußgeld, Punkte und Fahrverbot vermeiden!

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Sie sollen die hier zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften überschritten haben und erhielten deswegen einen Anhörungsbogen der Zentralen Bußgeldstelle Viechtach? Dann ist zeitnah mit dem Erlass eines Bußgeldbescheides zu rechnen. Die Strafe kann hoch ausfallen.

Bei einer Überschreitung um 21 km/h droht ein Punkt und schon ab 26 km/h ist zusätzlich ein Monat Fahrverbot möglich. Die Bußgelder steigern jeweils bei den nächsten 5 km/h zuviel und ab 41 km/h sind 2 Punkte und ab 61 km/h zwei Monate Fahrverbot möglich. Die höchste Strafe droht ab 71 km/h zuviel, dann sind ein Bußgeld von 600 €, 2 Punkte und drei Monate Fahrverbot möglich. Doch soweit muss es nicht kommen.

Ein erfahrener Verteidiger kann Ihnen das drohende Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot ersparen.  Die Gründe für den Erfolg eines Einspruchs können vielfältig sein, hier sind die Fehlerquellen des verwendeten Lasermessgerätes PoliscanSpeed ein sicherer Garant für den Erfolg Ihres Einspruchs.

Dieses ist seit seiner Einführung sehr starker Kritik durch die Gerichte ausgesetzt. Zwar wurde mittlerweile die Software ausgetauscht, die grundlegenden Schwächen bei der Geschwindigkeitsbestimmung sind aber geblieben.

Das Gerät hat Zuordnungsschwierigkeiten bei Kolonnenfahrten, Überholvorgängen und entgegenkommenden Fahrzeugen. Dann ist nicht mehr zuordbar, ob tatsächlich das abgebildete Fahrzeug gemessen wurde.

Umfangreiche Testreihen haben ergeben, dass bei ca. der Hälfte aller Messungen die angezeigte nicht mit der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit übereinstimmt.  Auch in Ihrem Fall kann dieser Serienfehler gegeben sein.

Von äußerster Wichtigkeit für eine genaue Messung ist die exakte Einstellung des Scanwinkels. Hier geschehen durch Unwissenheit und Nachlässigkeit der Messbeamten die meisten Anwendungsfehler. Liegt ein solcher vor, ist kein wirksamer Nachweis für die behauptete Geschwindigkeitsüberschreitung erbracht.

Um dieses zu vermeiden, fordert der Gerätehersteller ausdrücklich eine Schulung des Personals vor dem ersten Einsatz. Findet sich für diese kein Nachweis in der Akte, ist die Messung unwirksam.

Sollte zum Zeitpunkt der Messung die Eichung des Gerätes abgelaufen sein (was nicht selten der Fall ist), erfolgt eine Einstellung des Verfahrens oder der Betroffene wird freigesprochen.

Diese und noch viele andere Fehler können bei der Durchsicht Ihrer Rohmessdaten und des Messprotokolls gefunden werden.

Rechtsanwalt Andreas Junge holt daher für Ihren Messvorgang ein Sachverständigengutachten ein. Der Gutachter analysiert Ihre Messprotokolle und Rohmessdate, listet die darin gefundenen Fehler auf und begründet deren negative Auswirkung auf die angegebenen Messdaten. Damit ist es die Grundlage für Beweisanträge, mit denen die Ungenauigkeit  Ihrer konkreten Messung nachgewiesen wird. 

Als Ergebnis folgt ein Freispruch oder das Verfahren wird zumindest eingestellt. Punkte im Fahreignungsregister (früher Verkehrszentralregister) in Flensburg oder gar ein Fahrverbot bleiben Ihnen in diesem Fall erspart. 

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, entstehen Ihnen für das gesamte Verfahren keine Kosten.

Falls Sie noch keine Rechtsschutzversicherung haben, ist dies hier unproblematisch. Denn bei Bußgeldsachen gilt die Besonderheit, dass einige Anbieter Rechtsschutz auch für bis zu 3 Monate rückwirkend anbieten. Gute Rechtsanwälte, die sich auf die Verteidigung in Ordnungswidrigkeitensachen spezialisiert haben, können hierzu unverbindlich Hinweise geben. 

Wichtig: Melden Sie sich frühzeitig bei einem auf das Ordnungswidrigkeitenrecht spezialisierten Rechtsanwalt, am besten schon dann, wenn Ihnen ein Anhörungsbogen der Behörde zugegangen ist. Je früher Sie sich melden, desto effektiver die Verteidigung. 

Rechtsanwalt Junge  betreut pro Jahr bundesweit ca. 1000 Bußgeldverfahren und  ist  Fachanwalt für Strafrecht. Er hat daher das Wissen und die Erfahrung, um Sie optimal zu beraten und zu verteidigen. 

Senden Sie einfach eine Mail oder rufen Sie in der Kanzlei von Rechtsanwalt Andreas Junge an. Er hat seine Kanzlei in Berlin und eine Zweigstelle in Cottbus. Die anwaltliche Erstberatung in jedem Fall kostenfrei. Eine kurzfristige Kontaktaufnahme ist auch über Handy,  01792346907, möglich. Telegram, TelegrammX, Signal und WhatsApp stehen als Messenger zur Verfügung.

 



Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsrecht

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