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Geldwäscheverdacht bei der Deutschen Bank – Aktie stürzt ab

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Anleger der Deutschen Bank Aktie sind alarmiert: In der vergangenen Woche wurde in den Medien bekannt, dass die Deutsche Bank möglicherweise in den Geldwäscheskandal bei der Danske Bank verwickelt ist. Die Börse reagierte sofort: Der Aktienkurs stürzte um sechs Prozent ab und erreichte zeitweise ein Rekordtief von 8,05 Euro.

Ein ehemaliger Mitarbeiter der Danske Bank sagte in der vergangenen Woche vor einem Ausschuss des Parlaments in Kopenhagen aus, dass bis zu 150 Milliarden Euro über die US-Tochter einer großen europäischen Bank gewaschen worden seien. Die Bank wurde jedoch nicht namentlich genannt. Verschiedene Quellen behaupten, es solle sich hierbei um die Deutsche Bank handeln.

Laut Aussage der Deutschen Bank sei die Geschäftsbeziehung zur Danske Bank 2015 beendet worden, nachdem man verdächtigte Aktivitäten bemerkte. Ob und wie weit die Deutsche Bank in die Geldwäsche verstrickt ist, ist derzeit noch nicht bekannt.

Laut Medienberichten hatten kriminelle osteuropäische Kunden über eine kleine Niederlassung der dänischen Danske Bank von 2007 bis 2015 unbehelligt Kundengelder in alle Welt geschleust – insgesamt rund 200 Milliarden Euro.

Die Deutsche Bank steht seit Monaten in den Schlagzeilen – die negativen Meldungen zu Deutschlands größtem Geldhaus nehmen kein Ende.

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Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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