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Gesundheitsschädliches Unkrautgift – Rechtliche Schritte gegen die Verwendung von Glyphosat

Rechtstipp vom 22.10.2018
Aktualisiert am 23.10.2018
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Rechtstipp vom 22.10.2018
Aktualisiert am 23.10.2018
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Es ist in aller Munde, das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat. Aber was ist dieses Glyphosat und warum könnte es so gefährlich sein?

Bereits in den 1950er Jahren wurde dieses Mittel von einem Schweizer Chemiker hergestellt. 1971 patentierte die Firma Monsanto, die von der Bayer AG gekauft worden ist, das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat. Das Unkrautbekämpfungsmittel greift jedoch auch Nutzpflanzen an. Das Unternehmen Monsanto hat durch Entwicklung und Veränderung von Nutzpflanzen eine resistente Kultur von Nutzpflanzen aufgebaut. Diese wurden durch Monsanto exklusiv vertrieben.

Die Wirkung auf Menschen und Umwelt des Unkrautbekämpfungsmittels Glyphosat ist umstritten. Bereits 2015 hat die EU die Zulassung für das Präparat Glyphosat verlängert. Jedoch gibt es viele Medienberichte, die davon ausgehen, dass das Unkrautbekämpfungsmittel gesundheitsschädliche Wirkung hat. Gerade in Südamerika besteht der Verdacht, dass das Präparat Glyphosat Gesundheitsschäden bei Menschen verursacht. Hierbei handelt es sich um Haut und Augenprobleme, Infektion der Atemwege, Magen-Darm-Erkrankungen sowie Fieber. Weiterhin klagten die betroffenen Personen direkt nach der Sprühung des Mittels über Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Magenschmerzen.

Auch die Wirkung auf die Tierwelt ist höchst umstritten. So wurden Auswirkungen auf Bienenvölker durch eine US-amerikanische Studie nachgewiesen. Da die Bienen essenziell für den Bestäubungsprozess und somit für die Nahrungsproduktion sind, ist das Ergebnis der Studie besonders verheerend.

Sie sollten sich die Frage stellen, ob Sie in der Nähe eines Feldes leben, bei dem der Landwirt das Unkrautbekämpfungsmittels Glyphosat versprüht. Gerne beraten wir Sie über rechtliche Schritte um eine weitere Einwirkung des Unkrautbekämpfungsmittels Glyphosat auf Sie und Ihre Angehörigen zu verhindern. Hierbei kann man auf zivilrechtlicher sowie öffentlich-rechtlicher Ebene gegen die Verwendung vorgehen. 

Für weitere Informationen und Fragen rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns.


Rechtstipp aus der Themenwelt Naturschutz und Umweltschäden und den Rechtsgebieten Umweltrecht, Zivilrecht

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