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GEWA-Tower-Anleihe nach Insolvenzantrag massiv unter Druck

Rechtstipp vom 29.11.2016
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Rechtstipp vom 29.11.2016
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Mit dem Gewa-Tower sollte in Fellbach bei Stuttgart der dritthöchste Wohnturm Deutschlands entstehen. Die Gewa-Gruppe ist bekannt als Lösungsanbieter für Spezial- und Nischenimmobilien, bei denen es darauf ankommt, für komplexe Aufgabenstellungen ein schlüssiges Konzept zu entwickeln und im Zeit- und Kostenplan umzusetzen. Jetzt musste die Gewa 5 to 1 GmbH & Co. KG, mit der die Finanzierung des Gewa-Towers gestemmt werden sollte, Insolvenz anmelden. Mit Beschluss vom 21.11.2016 wurde seitens des Amtsgerichts Esslingen ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.

Die Bauarbeiten an dem Mammutprojekt, in dem es neben Wohnungen auch ein Hotel geben sollte, sind vorerst gestoppt. Wie es weitergeht, steht noch nicht fest. Klar ist nur: Die zur Finanzierung aufgelegte 35-Millionen-Euro-Anleihe (WKN: A1YC7Y / ISIN: DE000A1YC7Y7) mit vierjähriger Laufzeit, deren Coupon immerhin bei 6,5 Prozent liegt und die in erster Linie von Privatanlegern gekauft wurde, hat bereits rund 65 Prozent an Wert verloren.

„Unsere Kanzlei prüft derzeit die Rechtslage für die Anleihegläubiger, auch mit Blick auf die prospektierten Sicherheiten. Gleichzeitig gilt es nun, dass sich die Anleihegläubiger formieren um ihre Rechte aktiv im Insolvenzverfahren wahrzunehmen, sobald es eröffnet wird“, sagt Klaus Nieding von der auf Kapitalmarktthemen spezialisierten Kanzlei Nieding+Barth.

Geschädigte Anleihebesitzer können sich bei der Kanzlei Nieding+Barth unter unserer E-Mail-Adresse registrieren lassen, um eine Prüfung und Durchsetzung möglicher Schadensersatzansprüche vornehmen zu lassen. Zudem bietet Nieding+Barth die Vertretung auf der Gläubigerversammlung an.


Rechtstipp aus der Themenwelt Privatinsolvenz und dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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