Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoins und anderen Kryptowährungen

  • 1 Minuten Lesezeit
  • (9)

Besonders im Jahr 2017 hat der Bitcoin, aber auch der Kryptowährungsmarkt insgesamt eine Berg- und Talfahrt erlebt.

Dies bedeutet, dass einzelne Marktteilnehmer innerhalb eines kurzen Zeitraums die entsprechenden An- und Verkäufe getätigt haben.

Für die genaue Beurteilung der Steuerpflicht der dabei erzielten Gewinne bedarf es einer genauen Analyse des Einzelfalls insbesondere der Art der Tätigkeit (Mining, Trading, Betreiben einer Trading-Plattform) und des Geschäftsvolumens.

Sicher ist jedoch, dass es sich bei Gewinnen, die aus einem Verkauf von Bitcoins oder anderen Währungen erzielt wurden, um steuerpflichtige Einkünfte handelt, wenn der entsprechende Kauf der Bitcoins innerhalb eines Jahres vor dem Verkaufszeitpunkt stattgefunden hat und eine sogenannte Freigrenze von 600 Euro überschritten wurde.

Dies gilt auch unabhängig davon, dass der Europäische Gerichtshof sowie das deutsche Finanzministerium erklärt haben, dass beim Tausch von Kryptowährung in Euro oder andere Währungen keine Umsatzsteuer anfällt, da es in dem gerade beschriebenen Fall nicht um die Umsatzsteuer, sondern um die Einkommensteuer geht.

Sollten die entsprechenden steuerpflichtigen Gewinne nicht im Rahmen der Steuererklärung angegeben werden, droht zudem bei einer Aufdeckung durch das Finanzamt die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen leichtfertiger Steuerverkürzung oder Steuerhinterziehung, was zusätzlich zur anfallenden Steuer auch noch zu einer Geldbuße, Geldstrafe oder Freiheitsstrafe führen kann.

Um sich vor einer solchen Bestrafung zu schützen, empfiehlt sich für solche Gewinne, die nicht erklärt wurden, eine strafbefreiende Selbstanzeige. Übrigens können Verluste aus dem Verkauf von Bitcoins und anderen Kryptowährungen unter bestimmten Voraussetzungen auch geltend gemacht werden.

Als Rechtsanwalt und Steuerberater unterstütze ich Sie gern.

Ich biete Ihnen eine kostenlose Erstberatung telefonisch, per Videochat oder persönlich an. (Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass in jeder Woche nur eine begrenzte Anzahl von Erstberatungsterminen zur Verfügung steht.)

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Nachricht.

Oder reservieren Sie Ihren kostenlosen Erstberatungstermin direkt online auf meiner Homepage.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Steuerrecht, Strafrecht

Artikel teilen:


Sie haben Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen!

Weitere Rechtstipps von Rechtsanwalt Jan-Henrik Leifeld

GmbH und Co. KG (auch: GmbH & Co. KG) sind aufgrund ihrer Vorteile häufig im Geschäftsleben als Rechtsform für mittelständische Unternehmen anzutreffen. In diesem Artikel werden folgende ... Weiterlesen
Spardosen GmbH oder auch Sparschwein GmbH ist ein Begriff für eine GmbH, in der Vermögen aufgebaut werden soll, wobei die Vorteile bei der Besteuerung einer GmbH genutzt werden, um den ... Weiterlesen
Airbnb: Finanzamt und Steuerfahndung werten Vermieter-Daten aus Airbnb und das Finanzamt wissen über die Steuerdaten der Vermieter Bescheid. Das Finanzamt Hamburg hatte bereits vor einiger Zeit ... Weiterlesen

Beiträge zum Thema

06.06.2012
Einnahmen aus (Sport-)Wetten, Lotterie- und anderen Glücksspielen sind - soweit sie außerhalb einer betrieblichen ... Weiterlesen
(2)
06.10.2018
Das Finanzamt darf Gewinne in bestimmten Fällen schätzen – und wie sieht das bei einer Schätzung des Strafrichters ... Weiterlesen