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Insolvenzantragsverfahren Green Planet AG: Geschädigte sollten jetzt ihre Forderungen anmelden

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Anleger, die ihr Geld der mittlerweile insolventen Green Planet AG anvertraut hatten, stehen vor einem Scherbenhaufen.

Die Frage ist zurzeit leider wohl nur noch, wie viel des einst eingesetzten Kapitals noch zu retten sein wird.

Die Green Planet AG hatte die Anleger mit großen Versprechen geködert. Sie bot eine Geldanlage, die nicht nur ökologisch und nachhaltig sein sollte, sondern auch rentierlicher als die meisten anderen Anlageformen: Mit dem nachhaltigem Anbau und Verkauf von Teakholz und Naturkautschuk aus Costa Rica sollten Renditen von bis zu 13 Prozent erwirtschaftet werden. Insgesamt sammelte das Unternehmen auf diesem Wege bei Privatanlegern rund 15 Millionen Euro ein. Halten konnte das Unternehmen seine Versprechen am Ende nicht.

Bereits im April 2014 leitete die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ein Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen der Green Planet AG ein. Der Vorstand des Unternehmens befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Im Juli wurde im Insolvenzantragsverfahren durch das Insolvenzgericht Frankfurt am Main über das Vermögen der Green Planet AG die vorläufige Verwaltung des Vermögens der Green Planet AG angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Miguel Grosser, Frankfurt am Main, bestellt.

Betroffene sollten jetzt ihre Forderungen im Insolvenzverfahren anmelden und weitere Ansprüche rechtlich prüfen lassen. Ansonsten droht der Totalverlust.


Rechtstipp vom 12.09.2014
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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