Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

OneCoin - Betrug an Millionen Anlegern: Erster Strafprozess in Deutschland

  • 1 Minute Lesezeit
  • (11)

2015 wurde OneCoin als genauso erfolgreiche Kryptowährung wie Bitcoin angepriesen. Daraufhin investierten Anleger insgesamt über 3 Mrd. Euro. Doch OneCoin stellte sich als wertlos heraus und führte somit zu einem milliardenschweren Betrugsfall - auf Kosten vieler Investoren.

 

Anleger investieren in frei erfundene Kryptowährung

OneCoin wurde von der sogenannten «Krypto-Queen», einer Unternehmerin aus Bulgarien namens Ruja Ignatova, und Sebastion Greenwood gegründet. Auch deutsche Anleger versprachen sich ein erfolgreiches Konkurrenzprodukt zu Bitcoin und investierten Hunderte Millionen Euro in One Coin. 2015 sprechen Finanzaufsichtsbehörden aus Europa erste Warnungen aus und im darauffolgenden Jahr wird auch die deutsche Finanzaufsichtsbehörde (BaFin) aktiv.

 

Ermittlung wegen Kapitalanlagebetrugs

Bereits seit 2017 laufen in mehreren Ländern Ermittlungen wegen Kapitalanlagebetrugs. 2019 wurde Ruja Ignatovas Bruder Konstantin in den USA verhaftet, nachdem dieser die Unternehmensführung seiner Schwester übernommen hatte. Da er seine Beteiligung an den Betrugstaten und Geldwäsche gestand, konnte die gesamte Aufklärung des Betrugsfalls in Gang gebracht werden.

 

Erster Strafprozess in Deutschland 

2017 begann die Bielefelder Staatsanwaltschaft mit den Ermittlungen gegen OneCoin-Geschäftspartner in Deutschland, u.a. gegen die IMS International Marketing Services GmbH. Nun würde Anklage gegen drei Beschuldigte eingereicht. Dabei sollen zwei Personen Zahlungsdienste ohne die nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) erforderliche Erlaubnis ausgeführt haben. Zudem sollen sie über 300 Mio. Euro von Investoren unter anderem auf die Kaimaninseln überwiesen haben. Einem dritten Beschuldigten werden vorsätzliche Geldwäsche und Mithilfe bei den Auslandsüberweisungen zur Last gelegt. Dessen Anwalt habe allerdings vor, die Nichteröffnung des Hauptverfahrens mangels hinreichenden Tatverdachts zu beantragen.

Bislang wurden 29 Mio. Euro beschlagnahmt. Anleger können von diesem sichergestellten Kapital profitieren, wenn Sie Ihre Ansprüche geltend machen.

 

Jetzt spezialisierte Kanzlei mit kostenloser Erstberatung einschalten

Die im Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei Bender & Pfitzmann aus Düsseldorf bietet Anlegern, die in OneCoins investiert haben, eine kostenlose Ersteinschätzung an.

Die Rechtsanwälte Bender & Pfitzmann sind schwerpunktmäßig in den Bereichen Bankrecht, Kapitalmarktrecht und Versicherungsrecht tätig. Als Anlegerschutzkanzlei beraten und vertreten sie bundesweit Anleger mit geschlossenen Fonds und unterstützen bei allen Rechtsfragen im Zusammenhang mit gescheiterten Kapitalanlagen. Die Fachanwälte der Kanzlei Bender & Pfitzmann verfügen über große Erfahrungen und Erfolge im außergerichtlichen und gerichtlichen Vorgehen. 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bankrecht Dr. Johannes Bender rät den Anlegern der Kryptowährung frühzeitig fachanwaltliche Beratung in Anspruch zu nehmen, welche Möglichkeiten es für Anleger gibt, ihr Kapital zurückzuerhalten. Nehmen Sie daher jetzt Kontakt auf und nutzen Sie die kostenlose Ersteinschätzung der Kanzlei Bender & Pfitzmann.

Bender & Pfitzmann Rechtsanwälte PartG mbB

Neuer Zollhof 1

40221 Düsseldorf

T: 0211-16459440

F: 0211-16459449

E: info@bender-pfitzmann.de



Artikel teilen:


Sie haben Fragen? Jetzt Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps-Newsletter abonnieren

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.

Newsletter jederzeit wieder abbestellbar.